Dem Bericht zufolge wählt die Schweizer Bank derzeit Partner für das geplante Krypto-Angebot aus.
Laut dem Bericht würde UBS zunächst ausgewählten Kunden ihrer Privatbank in der Schweiz den Kauf und Verkauf von Bitcoin und Ether ermöglichen. Der Service könnte später auf Märkte wie den asiatisch-pazifischen Raum und die Vereinigten Staaten ausgeweitet werden.
Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig bestätigen.
Ein Sprecher von UBS lehnte einen Kommentar zu dem Bloomberg-Bericht ab, sagte jedoch gegenüber Reuters: "Im Rahmen der Digital-Asset-Strategie von UBS beobachten wir Entwicklungen aktiv und prüfen Initiativen, die den Bedürfnissen der Kunden, regulatorischen Entwicklungen, Markttrends und soliden Risikokontrollen entsprechen."
"Wir erkennen die Bedeutung von Distributed-Ledger-Technologien wie Blockchain an, die digitalen Vermögenswerten zugrunde liegen."
Das verstärkte Engagement der Bank im Bereich Krypto ist laut dem Bericht teilweise eine Reaktion auf die steigende Nachfrage wohlhabender Kunden nach digitalen Vermögenswerten.
Im vergangenen Jahr berichtete Bloomberg News, dass JPMorgan Chase erwäge, institutionellen Kunden den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen, während Morgan Stanley ankündigte, ab der ersten Jahreshälfte dieses Jahres den Handel mit Krypto über seine E*Trade-Plattform anzubieten.
Ein solcher Schritt von UBS wäre ein weiterer bedeutender Meilenstein für die breite institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte unter dem US-Präsidenten Donald Trump, der versprochen hat, Amerika zur "Krypto-Hauptstadt der Welt" zu machen.



















