Die Schweiz verschärft die Bankenvorschriften, um die Finanzstabilität zu stärken, nachdem die Credit Suisse 2023 kollabierte und im Rahmen einer staatlich gelenkten Rettungsaktion von der UBS übernommen wurde.
Ein Vorschlag der Regierung, der den Bankenriesen verpflichtet, seine Auslandseinheiten vollständig mit hartem Kernkapital (Common Equity Tier 1) zu unterlegen, könnte das jährliche Bruttoinlandsprodukt der Schweiz über einen Zeitraum von 10 Jahren um 1.3% bis 3.9% reduzieren, so das Beratungsunternehmen BAK Economics in dem Bericht.
Die Autoren gaben an, dass die UBS das Thema der Studie definiert habe, während die Untersuchung von BAK Economics unabhängig durchgeführt wurde. Sie basiert auf Szenarien einer regulatorisch bedingten Kreditverknappung und Simulationen der Folgewirkungen auf die Realwirtschaft.
Eine frühere, von der Schweizer Regierung in Auftrag gegebene Kosten-Nutzen-Analyse der vorgeschlagenen UBS-Regulierung kam zu dem Schluss, dass strengere Kapitalanforderungen die Widerstandsfähigkeit der Banken erhöhen, Fehlanreize (Moral Hazard) verringern und eine bessere Verlustabsorption im Krisenfall ermöglichen würden.




















