Der S&P/TSX Composite Index lag um 1,32% niedriger bei 32.633,82 Punkten um 10:24 Uhr ET.
Der Goldindex führte die Verluste in den Sektoren mit einem Minus von 4,3% an, da Gold auf ein über einwöchiges Tief fiel, belastet durch einen stärkeren US-Dollar.
Silber rutschte um 5% ab, und auch die Kupferpreise schwächten sich angesichts steigender Lagerbestände ab. Der breitere Materialindex, der auch Metallbergbauunternehmen umfasst, fiel um 4,3%.
Energieaktien gaben um 1,3% nach, da die Ölpreise sanken, nachdem der iranische Außenminister erklärt hatte, die Vereinigten Staaten und Iran hätten eine Verständigung über die wichtigsten "Leitprinzipien" ihrer Atomgespräche erzielt, was die Sorgen über Angebotsunterbrechungen verringerte.
Die Wall-Street-Indizes S&P 500 und Nasdaq lagen um 0,4% bzw. 1% im Minus, wobei die Anleger weiterhin wegen möglicher von KI ausgelöster Störungen nervös blieben.
Die Technologiewerte am TSX verloren 1,2%, nachdem der Sektor am Freitag zugelegt hatte und damit eine Verlustserie unterbrochen hatte.
„Anleger springen sehr schnell ein und aus, ohne jegliche fundamentale Analyse zu betreiben“, sagte Shiraz Ahmed, Gründer von Sartorial Wealth.
„Das Geld auf der Straße würde wahrscheinlich zustimmen, dass die KI-Geschichte noch in den Kinderschuhen steckt. Aber die offensichtlichen Gewinner und Verlierer sind sehr schwer vorherzusagen.“
Die jährliche Inflation in Kanada beschleunigte sich im Januar langsamer als im Vormonat, da die Benzinpreise sanken, was die Erwartungen an eine Zinspause der Bank of Canada aufrechterhält.
Den Rückgängen entgegen wirkten Konsumgüter mit einem Plus von 0,7% und Industrieaktien mit einem Anstieg von 0,8%.
Die besonders gewichtigen Finanztitel legten ebenfalls um 0,1% zu.
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auch auf das am Mittwoch erwartete Protokoll der Januar-Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve.


















