TSMC lässt seine beiden größten Konkurrenten – Samsung aus Südkorea und den chinesischen Hersteller SMIC – weit hinter sich. Beide liegen sowohl in der Miniaturisierungstechnologie (Nanometerstrukturbreite) als auch bei den Fertigungserträgen deutlich zurück. Intel, schon vor Jahren abgehängt, spielt in der Spitzengruppe keine Rolle mehr – auch wenn das Unternehmen weiter auf ein Comeback hofft.
Wie bereits im Oktober 2025 von MarketScreener prognostiziert – und vom Markt klar antizipiert, was sich in einer Verdopplung der Marktkapitalisierung innerhalb von neun Monaten widerspiegelt – hat TSMC im Jahr 2025 erneut sämtliche Erwartungen übertroffen: Der Umsatz stieg um 30 %, der Nettogewinn legte um nahezu 50 % zu.
Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, 2026 zwischen 52 und 56 Milliarden USD zu investieren – nach bereits 42 Milliarden im Jahr 2025 und 30 Milliarden im Jahr 2024. Diese enormen Summen stärken TSMCs Vormachtstellung weiter und vergrößern den Abstand zu Wettbewerbern, die solche Budgets schlicht nicht stemmen können.
Erstaunlich ist dabei die außergewöhnliche Rentabilität dieser Wachstumsinvestitionen, die sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht haben. Sie haben es TSMC ermöglicht, den Jahresgewinn von 10 auf 54 Milliarden USD zu steigern – eine beeindruckende Entwicklung.
MarketScreener schätzt, dass sich die Kapazitätsinvestitionen von TSMC über die letzten zehn Jahre auf insgesamt 235 Milliarden USD summieren – inklusive des Working Capitals, das jedoch zum Großteil von den Kunden vorfinanziert wird. Diese Investitionen haben einen zusätzlichen Gewinn von rund 44 Milliarden USD generiert.
Die Wertschöpfung ist damit bemerkenswert: Die Rendite auf das eingesetzte Kapital liegt bei rund 20 % – ein außergewöhnlicher Wert für eine kapitalintensive Industrie wie die Halbleiterfertigung.
Nach einem temporären Einbruch im Anschluss an die Pandemie – bedingt durch die Normalisierung nach Lieferkettenstörungen sowie geopolitische Spannungen im Ostchinesischen Meer – hat sich die Bewertung von TSMC inzwischen wieder auf ihr historisches Höchstniveau zurückgekämpft.




















