Die Anordnung fordert die Fed auf, gemeinsam mit anderen Aufsichtsbehörden Richtlinien zu überprüfen, die zur Unterstützung des Fintech-Wachstums aktualisiert werden könnten. Zudem wird die Fed aufgefordert, ihren Ansatz bei der Gewährung des Zugangs zu Zahlungskonten und -diensten zu untersuchen und Optionen zu prüfen, um diesen Zugang auf Fintechs und andere Nicht-Banken-Unternehmen auszuweiten.
Der Zugang zu sogenannten 'Master Accounts' durch nicht-traditionelle Finanzunternehmen rückt bei der Fed zunehmend in den Fokus, da mehrere Fintechs den Zugang beantragt haben oder dies planen. Master-Konten der Fed werden oft mit Bankkonten für Banken verglichen, die es den Inhabern ermöglichen, Gelder direkt über das Zahlungssystem der Fed zu bewegen.
Der Krypto-Börse Kraken wurde im März ein Fed-Master-Konto gewährt, was ihr Zugang zum Wholesale-Zahlungssystem der Zentralbank, Fedwire, verschafft und die Möglichkeit bietet, begrenzte Guthaben über Nacht zu halten. Die Krypto-Unternehmen Ripple, Anchorage Digital und der Fintech-Geldtransferdienst Wise hoffen laut öffentlichen Informationen ebenfalls auf den Erhalt von Master-Konten.
Die Fed hat bereits signalisiert, dass sie ihre Zahlungswege für weitere Krypto- und Fintech-Unternehmen öffnen wird. Im Dezember holte sie Stellungnahmen zu einem potenziellen neuen Typ von Zahlungskonto ein, das ähnlichen Beschränkungen unterliegen würde wie das von Kraken.



















