Der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten am Mittwoch jeweils neue Rekordschlussstände, während die Anleger die Entwicklungen im US-iranischen Konflikt bewerteten und ihren Fokus auf die Unternehmensgewinne richteten.

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Hier sind einige Artikel, die ich empfehle, um das heutige Marktgeschehen besser einordnen zu können.

1. US-Präsident Donald Trump erkärte, dass der Krieg gegen den Iran angesichts diplomatischer Bemühungen um eine Fortsetzung der Friedensgespräche seinem Ende entgegengehe. 2. Der Internationale Währungsfonds warnte die Länder vor der Einführung breit angelegter Treibstoffsubventionen zur Bewältigung kriegsbedingter Energieschocks. 3. Die Bank of America übertraf die Gewinnschätzungen für das erste Quartal, da die Marktvolatilität die Handelseinnahmen auf ein Rekordniveau hob. 4. Morgan Stanley profitierte von einem sprunghaften Anstieg der Deal-Aktivitäten und Rekordergebnissen im Aktienhandel und übertraf ebenfalls die Erwartungen für das erste Quartal. 5. Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, sagte, dass sie zwar keine unmittelbare Notwendigkeit für eine Änderung des Leitzinses sehe, Zinssenkungen oder sogar Erhöhungen im weiteren Verlauf jedoch möglich seien.

Wichtige Marktbewegungen des Tages

* AKTIEN: Technologiewerte beflügelten den Nasdaq und verhalfen dem S&P 500 zu einem Rekordschlussstand, während europäische Aktien nachgaben, da die Anleger die Entwicklungen im Nahen Osten und die Quartalszahlen abwägten. * SEKTOREN/AKTIEN: Von den 11 Hauptsektoren des S&P 500 schlossen vier im Plus, angeführt von Technologiewerten. Der S&P 500 Software & Services Index, der zuvor monatelang unter Sorgen vor KI-bedingten Disruptionen gelitten hatte, war mit einem Plus von 4,3% ein klarer Outperformer. * DEVISEN: Der Dollar notierte an einem Tag mit geringer Handelsspanne nahezu unverändert. * ANLEIHEN: Die Renditen der Benchmark-Treasuries stiegen, da die Anleger Trumps Zusicherungen eines baldigen Kriegsendes gewichteten. * ROHSTOFFE/METALLE: Die US-Sorte WTI schloss nahezu unverändert, während Brent leicht höher notierte. Gold gab nach, während die Anleger die jüngsten Signale aus der US-iranischen Situation bewerteten.

Themen des Tages

* S&P 500 und Nasdaq erreichten ihre ersten Rekordschlussstände seit Beginn des US-iranischen Konflikts

Die Hoffnung auf Deeskalation und robuste Gewinnerwartungen trieben die Indizes auf Allzeithochs und bestärkten die Anleger in der Annahme, dass der Bullenmarkt intakt bleibt.

Das Erreichen dieser Rekorde während einer aktiven geopolitischen Krise signalisierte eine Verschiebung der Marktpositionierung, da die Händler offenbar eher bereit waren, weniger schwerwiegende Eskalationsrisiken auf kurze Sicht einzupreisen.

* Aktien von Allbirds schossen um 582,3% nach oben, nachdem das Unternehmen einen Wechsel von Schuhen zu KI-Recheninfrastruktur angekündigt hatte

In einem ungewöhnlichen Strategiewechsel erklärte das in San Francisco ansässige Unternehmen, dass es eine Wandelfinanzierungsvereinbarung über 50 Millionen Dollar mit einem institutionellen Investor abschließen werde, deren Erlöse für den Erwerb von Grafikprozessoren (GPUs) verwendet werden sollen.

* Trump droht mit Entlassung von Powell, falls dieser den Fed-Vorstand nicht verlässt

Trump hat gedroht, den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, von seinem separaten Sitz im Gouverneursrat der Zentralbank zu entlassen, falls dieser den Posten nicht räumt, wenn seine Amtszeit als Fed-Chef am 15. Mai endet.

Die Drohungen der Regierung gegen Powell, einschließlich einer laufenden strafrechtlichen Untersuchung, könnten die Bestätigung von Kevin Warsh, Trumps Wunschkandidat für die Nachfolge Powells, durch den Senat verzögern.

Was könnte die Märkte morgen bewegen?

* Entwicklungen im Nahen Osten * Bewegungen am Energiemarkt * Social-Media-Posts von Trump * Wöchentliche US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe * US-Industrieproduktion (März) * BIP Großbritannien (Februar) * Industrieproduktion Großbritannien (Februar) * Verbraucherpreise Eurozone (März) * Verbraucherpreise Österreich, Italien, Polen, Kroatien (März) * Geplante Reden von Fed-Vertretern: New York Fed-Präsident John Williams, Fed-Gouverneur Stephen Miran * Unternehmen, die morgen Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen, sind unter anderem Netflix, U.S. Bancorp, Travelers Companies und PepsiCo

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