(Alliance News) – Die Kartellbehörde hat die Prüfung der von TIM und Fibercop vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen zur Abschwächung der wettbewerbswidrigen Auswirkungen des Master-Service-Vertrags eingeleitet, schreibt Milano Finanza am Freitag.

Drei Hauptpunkte stehen im Mittelpunkt: 30-jährige Exklusivität für TIM, volumenabhängige Rabatte und die ausschließliche Nutzung von Geschäftskundenleitungen.

Fibercop schlägt eine 30-jährige Exklusivität nur in weißen Flecken vor; anderswo würde sich die Vereinbarung auf 10 Jahre plus 6 Jahre Kundenbindung reduzieren. Außerdem seien Rabatte für andere Betreiber und der Verzicht auf die Exklusivität vorgesehen, falls TIM einen Geschäftskunden verliert, fügt MF hinzu.

Die Wettbewerber können bis zum 30. September Stellungnahmen einreichen, die bis zum 30. Oktober beantwortet werden sollen. Die ersten Reaktionen des Marktes sind zurückhaltend, vor allem wegen der als unzugänglich angesehenen Rabatte und der Exklusivität in weniger gut erschlossenen Gebieten.

Von Claudia Cavaliere, Alliance News Reporterin

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