(Alliance News) - Die Umwandlung der Sparaktien von Telecom Italia verspricht für viele Investoren ein lohnendes Geschäft zu werden.
Wie Milano Finanza am Donnerstag berichtet, beginnt nach der Zustimmung der Hauptversammlung in den kommenden Wochen die freiwillige Annahmefrist: Für jede eingereichte RNC-Aktie erhalten Anleger eine Stammaktie sowie EUR0,12 in bar, im Vergleich zu lediglich EUR0,04 bei der Pflichtumwandlung. Dieser Anreiz dürfte vor allem institutionelle Investoren ansprechen.
Bei der Sonderversammlung der Sparaktien, bei der 50,8% des Kapitals vertreten waren, fiel das Votum nahezu einstimmig aus. Seit der Ankündigung der Maßnahme sind die Stammaktien und RNC um 15% bzw. 19% gestiegen und haben damit wieder ein Niveau erreicht, das zuletzt 2018 zu sehen war.
Der größte Nutznießer ist Davide Leone von DL&Partners, der etwa 12% der RNC hält: Er wird rund EUR88 Millionen in bar und mehr als 736 Millionen Stammaktien erhalten, was etwa 3% des Kapitals nach der Umwandlung entspricht, mit einem Wert von fast EUR430 Millionen. Es folgen Norges Bank mit EUR37 Millionen in bar und Aktien im Wert von über EUR180 Millionen sowie Vanguard mit EUR30 Millionen in bar und Wertpapieren im Wert von etwa EUR148 Millionen. Zu den Top fünf zählen zudem Syquant Capital und Verition Fund Management.
Unter den langfristigen Anlegern befindet sich auch Poste Italiane, größter Aktionär von TIM, der EUR12,7 Millionen in bar und ein Paket von Stammaktien im Wert von über EUR60 Millionen erhält und so den Verwässerungseffekt reduziert. Dahinter folgen weitere große Namen – von Crédit Industriel et Commercial bis Royal Bank of Canada, AXA, Azimut, Mediolanum, Generali und Mediobanca – mit geschätzten Vorteilen zwischen EUR20 Millionen und EUR50 Millionen.
Von Giuseppe Fabio Ciccomascolo, Alliance News Senior Reporter
Kommentare und Fragen an redazione@alliancenews.com
Copyright 2026 Alliance News IS Italian Service Ltd. Alle Rechte vorbehalten.

















