Taiwans Regierung gab am Dienstag bekannt, dass die Erdgasimporte aus den Vereinigten Staaten ab Juni steigen werden, da neue Lieferverträge unterzeichnet wurden. Zudem arbeite man daran, die durch den Krieg im Nahen Osten verursachten Störungen zu bewältigen.

Das taiwanische Kabinett erklärte in einer Stellungnahme nach einem Treffen über den Umgang mit den Auswirkungen des Krieges auf Energie und Preise im Allgemeinen, dass das Wirtschaftsministerium die internationalen Rohölbedingungen und Lagerbestände täglich verfolge.

Das Ministerium überwacht zudem die Schifffahrtspläne für eingehende Ladungen, um eine „vollständige Kontrolle über die internationalen Rohöl- und Erdgaslieferbedingungen“ zu behalten.

Taiwans inländische Erdölvorräte und die Bestände an Flüssigerdgas (LNG) liegen beide über den gesetzlich vorgeschriebenen Werten, hieß es weiter.

„Darüber hinaus wurden neue internationale Verträge unterzeichnet, und ab Juni werden die Erdgasimporte aus den Vereinigten Staaten zunehmen“, so die Erklärung, ohne weitere Details zu nennen.

Der Plan des Ministeriums umfasst auch vorzeitige Umterminierungen von Frachten, die Neuzuweisung von Ladungen innerhalb der asiatischen Region sowie Käufe auf dem Spotmarkt. Es wurde hinzugefügt, dass die inländische Versorgung für März und April ausreichend gesichert sei. (Berichterstattung durch Ben Blanchard; Redaktion durch Tom Hogue und Christian Schmollinger)