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Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb hat sich für einen Fehler in Höhe von 44 Milliarden US-Dollar entschuldigt, nachdem sie versehentlich 620.000 Bitcoins im Rahmen einer Kundenprämienaktion vergeben hatte.
Das Unternehmen teilte mit, dass es den Handel und Auszahlungen für die 695 betroffenen Kunden kurz nach dem Fehler am Freitag eingeschränkt habe.
Bis Samstagabend seien 99,7% der Bitcoins wiederhergestellt worden, so das Unternehmen.
Die Börse hatte geplant, als Teil einer Werbeaktion kleine Geldprämien von 2.000 koreanischen Won, etwa 1,40 US-Dollar oder mehr, an jeden Nutzer zu verteilen. Stattdessen erhielten die Gewinner laut Medienberichten jeweils mindestens 2.000 Bitcoins.
In einer Stellungnahme erklärte Bithumb, dass der Vorfall nicht auf externes Hacking oder Sicherheitsverletzungen zurückzuführen sei und es keine Probleme mit der Systemsicherheit oder der Verwaltung von Kundengeldern gebe.
Die südkoreanischen Finanzaufsichtsbehörden erklärten jedoch, der Vorfall habe "die Schwachstellen und Risiken virtueller Vermögenswerte offengelegt".
Nach einer Dringlichkeitssitzung kündigten die Aufsichtsbehörden in einer Erklärung an, dass sie die internen Kontrollsysteme von Bithumb und anderen Krypto-Börsen sowie deren Bestände und Betrieb von virtuellen Vermögenswerten überprüfen werden.
Und falls Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, werde eine Vor-Ort-Prüfung eingeleitet, hieß es in der Mitteilung.
Bitcoin ist die größte Kryptowährung der Welt.
Diagramme der Bithumb-Börse zeigen, dass der Bitcoin-Kurs am Freitagabend nach dem Vorfall kurzzeitig um 17% einbrach, sich jedoch später wieder erholte.





















