o Der Schiffsbetreiber HMM teilte mit, dass aus Südkorea entsandte Ermittler das Schiff gegen 06:00 Uhr GMT betreten haben, nachdem es in einen Hafen in Dubai geschleppt worden war.
o Ein Sprecher erklärte, es sei noch zu früh, um abzuschätzen, wann die Untersuchung abgeschlossen sein wird.
o HMM bestätigte zuvor, dass das Schiff, die 'HMM Namu', das Anlegemanöver in Dubai bis Donnerstag um 23:00 Uhr GMT abgeschlossen hatte.
o Nach Angaben des Unternehmens und von Beamten aus Seoul kam es am Montag im Bereich des Maschinenraums zu einer Explosion und einem Brand, während das Schiff in der Nähe der Vereinigten Arabischen Emirate vor Anker lag.
o Alle 24 Besatzungsmitglieder, darunter sechs Südkoreaner, blieben unverletzt.
o US-Präsident Donald Trump behauptete, der Iran habe auf das südkoreanische Schiff gefeuert, und forderte Südkorea auf, sich den von den USA geführten Bemühungen zur Sicherung der Schifffahrt durch die Meerenge anzuschließen.
o Das südkoreanische Präsidialamt teilte am Mittwoch mit, dass die Prüfung einer Beteiligung an der US-Eskortoperation mit dem Namen 'Project Freedom' ausgesetzt wurde, nachdem Trump den Plan vorerst auf Eis gelegt hatte.
o Die iranische Botschaft in Südkorea wies jede Verantwortung zurück und erklärte, sie 'weise die Anschuldigungen, wonach iranische Streitkräfte an der Beschädigung des Schiffes beteiligt gewesen seien, entschieden und kategorisch zurück'.
o Der staatliche iranische Sender Press TV veröffentlichte später einen Kommentar, der nahelegte, dass ein südkoreanisches Schiff ins Visier genommen worden sei. Die iranische Botschaft betonte jedoch, dass es sich bei dem Artikel um einen externen Kommentar handle, der nicht die offizielle Position Teherans widerspiegle.
o Südkorea erklärte, man halte sich alle Optionen offen, einschließlich der Frage, ob der Schaden durch einen externen Angriff oder eine interne Fehlfunktion verursacht wurde. Die Priorität liege auf der Sachaufklärung, bevor über eine Reaktion entschieden werde.
o Durch die Straße von Hormus wird üblicherweise etwa ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssigerdgases transportiert, was den Vorfall für Südkorea, das stark von Energieimporten abhängig ist, besonders brisant macht.


















