Stratasys Ltd. hat die vollständige kommerzielle Verfügbarkeit seines radiodichten 3D-Druckmaterials RadioMatrix(TM) in den Vereinigten Staaten bekanntgegeben. Dieser Meilenstein folgt auf erste limitierte Einführungen und markiert das erste Mal, dass Gesundheitsdienstleister, Medizintechnikhersteller und Forschungseinrichtungen in den gesamten USA umfassenden Zugang zu diesem Material für fortschrittliche medizinische Bildgebung und Trainingsanwendungen erhalten.

RadioMatrix ist das erste und bisher einzige 3D-Druckmaterial, das eine präzise Steuerung der Radiodichte ermöglicht - Anwender können so patientenspezifische Modelle mit wiederholbarer, konsistenter und vollständig einstellbarer Sichtbarkeit in röntgenbasierten Bildgebungsverfahren herstellen. Stratasys entwickelte RadioMatrix, um eine neue Ära der medizinischen Bildgebung zu unterstützen. Die unübertroffene Genauigkeit bei der Herstellung von Computertomographie-(CT)-Phantomen wurde später durch Forschungsarbeiten mit Siemens Healthineers untermauert, die die Fähigkeiten und Präzision von RadioMatrix bei der Beschleunigung von Innovationen in den Bereichen Gerätetests, Kalibrierung und Ausbildung bestätigten.

Bereits heute zeigen Partnerschaften im Vereinigten Königreich, etwa mit CPI und dem Beaumont Hospital, die praktische Wirkung von radiodichten 3D-gedruckten Modellen. So werden radio-realistische zerebrale Angiographie-Phantome eingesetzt, um die Qualität bildgebungsbasierter Trainings zu verbessern und kontrollierbare, wiederholbare Forschungsbedingungen zu schaffen. Erste Forschungsergebnisse der Zusammenarbeit zwischen Stratasys und Siemens Healthineers belegen, dass 3D-gedruckte RadioMatrix(TM)-Phantome menschliches Gewebe in CT-Aufnahmen sehr präzise nachbilden können - mit Abweichungen von nur wenigen Hounsfield-Einheiten (HU) in kritischen Bereichen wie grauer Substanz und Venen.

Durch die Kombination der Digital Anatomy(TM) 3D-Drucktechnologie und radiodichten Materialien von Stratasys mit fortschrittlichen Bildgebungsalgorithmen demonstrieren die Partner anatomisch realistische, röntgengetreue Phantome, die feine anatomische Details und pathologische Variationen erhalten und gleichzeitig eine konsistentere und ethischere Alternative zu Leichnamen bieten. Diese Modelle sollen Radiologinnen und Radiologen dabei unterstützen, CT-Protokolle zu validieren und zu optimieren sowie die Entwicklung neuer Bildgebungsalgorithmen für präzisere Diagnosen und Therapieplanungen zu beschleunigen.