* Der STOXX gewann 2,2% auf 623,25 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 17. April. Der französische CAC 40 führte die Riege der regionalen Börsen mit einem Sprung von 2,9% an, während der italienische Leitindex um 2,4% zulegte und sich seinem höchsten Stand seit dem Jahr 2000 näherte.
* Der Iran bestätigte, dass ein neuer Vorschlag der USA geprüft werde, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass beide Seiten kurz vor dem Abschluss eines einseitigen Memorandums zur Beendigung des Krieges am Persischen Golf stünden.
* Rohöl verlor fast 7% an Wert und zog den Energiesektor um 2,5% nach unten - der einzige Hauptsektor des STOXX, der Verluste verzeichnete. Die sinkenden Ölpreise verhalfen dem Reisesektor hingegen zu einem Plus von 5,8%.
* 'Anzeichen für Fortschritte bei dem Abkommen sind für Europa in gewisser Weise positiver als für die USA, schlichtweg weil es sich um eine sensible Region handelt', sagte Kiran Ganesh von UBS Global Wealth Management. 'Sobald die Iran-Frage geklärt ist, erscheint das fundamentale Umfeld für die Unternehmensgewinne äußerst robust'.
* Die rückläufigen Ölpreise könnten die Sorgen über eine energiegetriebene Inflation mildern - ein entscheidender Faktor, der die europäischen Aktien belastet, die weiterhin unter ihrem Vorkriegsniveau notieren, während der S&P 500 seit Beginn des Konflikts mit dem Iran mehrfach Rekordhochs erreichte.
* Banken- und Industrietitel stiegen um 3,8% bzw. 3,2% und führten damit die Dynamik des europäischen Referenzindex im Tagesverlauf an.
* Aktien aus dem Verteidigungssektor legten um 4,7% zu. Die italienische Leonardo gewann 5% nach der Bekanntgabe höherer Gewinne im ersten Quartal, während die norwegische Kongsberg ebenfalls um 5% nach oben schnellte, nachdem sich ihr Auftragsbestand im Quartalsverlauf mehr als verdoppelt hatte.
(Redigiert von Carlos Serrano)


















