FRANKFURT (dpa-AFX) - Mehr als zehn Jahre nach dem ersten Spatenstich soll das dritte Passagierterminal des Frankfurter Flughafens am 23. April 2026 ans Netz gehen. Der MDax-Konzern Fraport hat rund 4 Milliarden Euro in das Gebäude am größten deutschen Flughafen investiert. Mit zunächst drei Flugsteigen können jährlich rund 19 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Mit dieser Zahl hätte das Terminal 3 im Jahr 2025 die allermeisten deutschen Flughäfen hinter sich gelassen. Nur München, Berlin und Düsseldorf haben mehr Gäste gezählt.
Erster Flugsteig schon seit Jahren fertig
Ein vierter, bereits genehmigter Flugsteig würde die Kapazität von Terminal 3 auf 25 Millionen Fluggäste erhöhen. Die Corona-Krise mit ihren dramatischen Passagiereinbrüchen hat dem Betreiber Fraport den Zeitplan durcheinander gebracht. Einen kompletten Baustopp hat es aber nicht gegeben. Der erste Flugsteig G ist bereits seit dem Jahr 2022 fertiggestellt, wurde aber wegen fehlender Nachfrage vorläufig nicht in Betrieb genommen.
Bis zum Sommer sollen in vier Wellen die Fluggesellschaften in das Terminal 3 umziehen, die bislang am sanierungsbedürftigen Terminal 2 beheimatet waren. Es handelt sich im Wesentlichen um Airlines der Bündnisse um British Airways und Air France-KLM sowie die arabischen Anbieter Etihad und Emirates. Die Gesellschaften des Lufthansa-Bündnisses Star Alliance bleiben im Terminal 1./ceb/DP/mis
Air France-KLM ist eine der weltweit führenden Fluggesellschaften. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: - Personen- und Frachttransport (82,5 %): 76,7 Millionen beförderte Personen und 0,9 Millionen Tonnen transportierte Güter im Jahr 2025; - Low-Cost-Personenbeförderung (10,4 %; Transavia): 26,1 Millionen beförderte Personen; - Wartungsdienstleistungen (7 %); - Sonstiges (0,1 %). Ende 2025 verfügte die Gruppe über eine Flotte von 596 Flugzeugen (davon 289 im Eigenbesitz und 307 geleast), die sich auf die Inlandsflotten von Air France (268), KLM (188) und Transavia (140) verteilten.
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.