Soluna Holdings, Inc. hat eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) mit Siemens unterzeichnet. Im Rahmen des Projekts soll ein Ansatz zur Steuerung und Kontrolle des Energieverbrauchs direkt hinter dem Zähler entwickelt und validiert werden, um schnelle, durch GPUs verursachte Schwankungen des Strombedarfs beim Betrieb von KI- und Hochleistungsrechner-Arbeitslasten direkt mit erneuerbarer Energie zu managen. Das 2-Megawatt-Pilotprojekt, das voraussichtlich am Soluna-Standort Project Grace in Texas realisiert wird, integriert die elektrische Infrastruktur, Steuerungs- und Überwachungssysteme von Siemens durch einen strukturierten Inbetriebnahmeprozess. Ziel ist es, die Leistung bei schnellen Lastwechseln und variablen Rechenanforderungen zu dokumentieren und so eine wiederholbare Blaupause für künftige KI-Einsätze hinter dem Zähler an Standorten mit erneuerbarer Stromerzeugung zu schaffen.
Die Nachfrage nach KI steigt rapide, doch GPU-basierte Arbeitslasten können plötzliche Schwankungen im Stromverbrauch verursachen, die die Stabilität und Stromqualität in hinter-dem-Zähler-Umgebungen auf Basis erneuerbarer Energien herausfordern. Am Standort Project Grace werden Soluna und Siemens das Pilotprojekt nutzen, um Leistungsdaten und betriebliche Erkenntnisse unter praxisnahen Arbeitslasten zu sammeln. Diese Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, wie der Ansatz künftig an weiteren Standorten hinter dem Zähler mit erneuerbarer Energie repliziert werden kann.
Project Grace wird vollständig mit elektrischer und mechanischer Ausrüstung von Siemens ausgestattet, darunter Transformatoren, Schaltanlagen, Stromrichter und Nebensysteme. Im Pilotprojekt wird diese Ausrüstung in einer hinter-dem-Zähler-Umgebung getestet und es werden Leistungskennzahlen zur Sicherstellung von Skalierbarkeit, Netzstabilität und Energieeffizienz festgelegt. Die Anlage wird die Siemens SICAM SCADA-Plattform zur Überwachung und Steuerung einsetzen. Mit Blick auf die Zukunft streben Soluna und Siemens an, eine unternehmensweit einsetzbare, wiederholbare Blaupause für rechenintensive Anwendungen mit erneuerbarer Energie hinter dem Zähler zu validieren, indem die bewährte Energieinfrastruktur und Steuerung von Siemens mit Solunas auf erneuerbare Energien ausgerichtetem Rechenzentrumsmodell kombiniert werden.
Gemeinsam wollen die Unternehmen Innovationen vorantreiben, damit Kunden KI- und Hochleistungs-Arbeitslasten schneller skalieren können – mit messbaren Verbesserungen bei Netzstabilität, Energieeffizienz und CO2-Bilanz.

















