Das Unternehmen rechnet nun mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen +0,5% und +1%. Begründet wird dies mit einer "schwächeren Geschäftsdynamik im ersten Halbjahr sowie Volumina unter den Prognosen in einem unsicheren externen Umfeld".

Gleichzeitig wird nur noch eine operative Marge zwischen 3,2% und 3,4% erwartet. Dies sei auf das moderatere Umsatzwachstum, gezielte Herausforderungen bei der operativen Umsetzung, eine Beschleunigung der Investitionen zur Stärkung der Execution sowie die Auswirkungen der Überprüfung von Verträgen und Vermögenswerten zurückzuführen.

Für das erste Geschäftshalbjahr weist Sodexo ein bereinigtes Konzernergebnis aus, das um -36,7% auf 285 Mio. EUR sank. Dies spiegelt einen Rückgang der operativen Marge um 1,5 Prozentpunkte (-1,4 Prozentpunkte bei konstanten Wechselkursen) auf 3,7% sowie Währungseffekte wider.

Der Rückgang der operativen Marge resultiert laut Konzernangaben aus "operativen Herausforderungen und Mix-Effekten, einem geringeren operativen Leverage aufgrund der weniger dynamischen Wachstumsentwicklung sowie der Beschleunigung von Investitionen zur Stärkung der operativen Umsetzung".

Der Umsatz von Sodexo verringerte sich um 3,7% auf 12 Mrd. EUR, bedingt durch einen Währungseffekt von -5,3%, der primär auf den US-Dollar zurückzuführen ist. Das organische Wachstum belief sich auf +1,7%, wobei Preisanpassungen rund +2,4% beisteuerten.