Sixt meldete einen Konzernumsatz von 928,9 Mio. Euro, was einem Anstieg von 8,2 % gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise 12,6 % bei konstanten Wechselkursen entspricht (Oddo BHF: 910 Mio. Euro; Konsens: 904 Mio. Euro). Getrieben wurde das Wachstum von einer dynamischen Nachfrage in allen Segmenten, insbesondere in Europa.
Das EBITDA des Konzerns belief sich auf 67,7 Mio. Euro nach 48,3 Mio. Euro im ersten Quartal 2025.
Darüber hinaus verweist Oddo BHF darauf, dass das Ergebnis vor Steuern bei 2,1 Mio. Euro lag (Oddo BHF: 2,0 Mio. Euro; Konsens: -1,9 Mio. Euro), nachdem im ersten Quartal 2025 noch ein Verlust von 17,6 Mio. Euro verbucht worden war.
Nach Einschätzung von Oddo BHF wurde die Verbesserung der Profitabilität durch das starke Umsatzwachstum sowie geringere Abschreibungen auf Mietfahrzeuge getragen. Teilweise kompensiert wurde dies durch höhere Flottenkosten.
Der Konzern bestätigte zudem seine Prognose für 2026:
1/ einen Umsatz zwischen 4.450 Mio. und 4.600 Mio. Euro, entsprechend einem Wachstum von 4 % bis 7 % (Konsens: 4.516 Mio. Euro);
2/ eine EBT-Marge von rund 10 % (entspricht einem EBT zwischen 445 Mio. und 460 Mio. Euro; Konsens: 443 Mio. Euro).
Oddo BHF hält an seinen Schätzungen für 2026 fest. Der Analyst erwartet ein Umsatzwachstum von 6,5 % auf 4.562 Mio. Euro (Europa: +10 %; USA: +6 %; Deutschland: +3 %). Das EBT dürfte demnach 455 Mio. Euro erreichen, was einer Marge von 10 % entspricht.
Nach Einschätzung von Oddo BHF bleibt die Dynamik insgesamt positiv. Die Umsätze dürften auch 2026 weiter wachsen, während die Vorsteuermarge bei rund 10 % liegen sollte.
„Mittelfristig dürfte der Konzern weiterhin von der Stärke seines Geschäftsmodells profitieren, insbesondere dank: 1/ eines dynamischen Umsatzwachstums (Premium-Positionierung, Digitalisierung sowie ein diversifiziertes und innovatives Produktportfolio); 2/ der Fähigkeit, hohe Margen zu sichern (Margen zählen zu den höchsten der Branche; sehr flexible Kostenstruktur; effizientes Flottenmanagement mit hoher Auslastung etc.); sowie 3/ einer sehr soliden Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von über 30 %“, so das Analysehaus.
Nach Ansicht des Analysten ist die aktuelle Bewertung attraktiv. Das erwartete KGV für 2026 liege bei 9,9x und damit rund 30 % unter dem historischen Bewertungsniveau.


















