Zu den vorgeschlagenen Änderungen gehört, dass Emittenten einen einzigen Prospekt für beide Rechtsgebiete verwenden dürfen und das Registrierungsverfahren in Singapur verkürzt wird, um die Zeitpläne für Börsengänge an die der Vereinigten Staaten anzugleichen, teilte die Monetary Authority of Singapore in einer Stellungnahme mit.
Außerdem sollen bestimmte in den USA übliche Praktiken erlaubt werden, wie z. B. zukunftsgerichtete Aussagen und Aktienrückkäufe unter Safe-Harbour-Bestimmungen, heißt es weiter.
Die Gesetzesänderungen sollen die Einrichtung eines Global Listing Board durch die Singapore Exchange ermöglichen, um die lokale Börse für Emittenten attraktiver zu machen.
Unabhängig davon hat auch die Regulierungsbehörde der Singapore Exchange eine öffentliche Konsultation zum Regelwerk für das Global Listing Board gestartet.
Unter anderem schlägt der Marktregulator vor, dass Emittenten mindestens 5 % oder S$50 Millionen (38,9 Millionen US-Dollar) ihres Angebots für bestimmte Retail-Brokerages bereitstellen und sicherstellen müssen, dass in den Vereinigten Staaten veröffentlichte Informationen auch zeitnah über SGXNet bekanntgegeben werden.
(1 US-Dollar = 1,2861 Singapur-Dollar)


















