o Außenminister Timothy Kabba erklärte gegenüber Reuters letzte Woche, dass Freetown zugestimmt habe, jährlich 300 von den USA abgeschobene westafrikanische Migranten aufzunehmen, wobei monatlich nicht mehr als 25 Personen eintreffen sollen.
o Unter den am Mittwoch eingetroffenen Abgeschobenen befanden sich sieben Männer und zwei Frauen aus Ghana, Senegal, Guinea und Nigeria, sagte Patrick Robin, Leiter von Kenvah Solutions, dem privaten Dienstleister, der mit der Unterbringung der Abgeschobenen in zwei Hotels in der Nähe des Flughafens beauftragt wurde.
o Es blieb unklar, wie lange die Abgeschobenen in Sierra Leone bleiben können. Ein Regierungssprecher reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. 'Wir werden uns bis zu zwei Wochen lang auf würdige und angemessene Weise um sie kümmern', sagte Robin und fügte hinzu, dass in 'außergewöhnlichen Umständen' einige bis zu 30 Tage in den Einrichtungen bleiben könnten.
o Die Vereinbarung Sierra Leones, nur Abgeschobene aus westafrikanischen Ländern aufzunehmen, ähnelt derjenigen Ghanas. Reuters berichtete bereits darüber, wie nach Ghana, Äquatorialguinea und an andere Orte auf dem Kontinent abgeschobene Personen zur Rückkehr in ihre Heimatländer gezwungen wurden, obwohl ihnen in den USA gerichtlich angeordneter Schutz gewährt worden war, der genau dies verhindern sollte.
o Robin sagte, 'die meisten' der am Mittwoch in Sierra Leone Eingetroffenen hätten erklärt, nach Hause gehen zu wollen. Ein Reuters-Zeuge berichtete jedoch, dass mindestens einer der Abgeschobenen am Mittwoch offenbar Widerstand gegen das Verlassen des Flugzeugs leistete, bevor er dazu bewegt werden konnte.
o Es ist nicht ersichtlich, welche Gegenleistung Sierra Leone für die Aufnahme der Abgeschobenen erhält, falls dies überhaupt der Fall ist.
o In einem im Februar veröffentlichten Bericht erklärten die Demokraten im Auswärtigen Ausschuss des Senats, dass die Gesamtkosten der Abschiebungen in Drittstaaten unbekannt seien, aber mehr als 32 Millionen Dollar direkt an fünf Länder - Äquatorialguinea, Ruanda, El Salvador, Eswatini und Palau - gezahlt worden seien.
o Ein Sprecher des Außenministeriums lehnte eine Stellungnahme ab.

























