Gewinner:

Siemens (+4 %): Die Aktie verzeichnet deutliche Gewinne nach der Bekanntgabe einer Partnerschaft zwischen Clean Power Hydrogen und Siemens PLC. Die Vereinbarung sieht technische und operative Unterstützung durch den deutschen Mischkonzern vor, um die industrielle Produktion der membranfreien Elektrolyse-Technologie des Partners zu beschleunigen.

Nanobiotix (+10 %): Johnson & Johnson prüft eine Übernahme des französischen Biotech-Unternehmens, dessen Entwicklungspartner der US-Konzern bereits ist. 

Grifols (+6 %): Der spanische Spezialist für Blutplasma-Präparate legt deutlich zu, nachdem der Börsengang einer Minderheitsbeteiligung seiner US-Biopharmasparte angekündigt wurde. Der Markt wertet dies als konkreten Schritt zum Schuldenabbau für die Gruppe, die eine Nettoverschuldung von geschätzt rund 8 Mrd. EUR mit sich herumträgt.

SIG Group (+4 %): Das Schweizer Unternehmen für Verpackungslösungen profitiert von einer Hochstufung durch die UBS von "Neutral" auf "Buy". Der Analyst unterstreicht sein Vertrauen durch die Anhebung des Kursziels von 12,50 CHF auf 15 CHF.

ASM International (+3 %): Der Halbleiterspezialist legt zu, nachdem AlphaValue seine Umsatzprognosen für den Zeitraum 2026-2028 nach oben korrigiert hat. Dieser Optimismus basiert auf der Erwartung einer Erholung des China-Geschäfts und einer deutlichen Belebung des Auftragsbestands.

Verlierer:

Swedbank (-8 %): Die Bank handelt heute ex Dividende in Höhe von 29,8 SEK pro Aktie, wovon 9,35 SEK auf eine Sonderdividende entfallen. Auch Nordea und Enskilda (-4 %) leiden unter dem Dividendenabschlag. Der Markt preist den signifikanten Mittelabfluss aus den Unternehmenskassen ein.

RS Group (-5 %): Der britische Anbieter von Industriekomponenten senkt seine Prognosen. Die Gruppe rechnet für das am 31. März endende Geschäftsjahr nun mit einem Rückgang des organischen Wachstums um 0,6 %.

Maurel (-4 %): Nach der Nachricht über die teilweise Wiedereröffnung der Straße von Hormus geben die Ölwerte angesichts sinkender Rohölpreise nach. Var Energi, Ithaca, Harbour und Equinor verlieren heute Morgen jeweils 2 %.

Inwit (-4 %): Der italienische Funkturmspezialist leidet unter einer Ankündigung von Swisscom. Deren Tochtergesellschaft Fastweb wird im Zuge der Fusion mit Vodafone den Servicevertrag mit Inwit kündigen. Begründet wird dieser Schritt mit Infrastruktur-Mietkosten, die über dem Marktniveau liegen.