Die Siemens AG hat ihren Anteil am Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers um knapp zwei Prozentpunkte auf 71,12 % verringert. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pflichtmitteilung hervor.
Healthineers-CEO Bernd Montag hatte bereits zu Beginn des Jahres betont, dass das Unternehmen eine Reduzierung der Beteiligung durch die Konzernmutter begrüßen würde und bezeichnete diesen Schritt als „sehr gut“ für die langfristige Entwicklung.
Beim aktuellen Börsenkurs von Siemens Healthineers ist das Aktienpaket rund 1,03 Milliarden Euro (1,18 Milliarden US-Dollar) wert.
Die Aktien von Siemens Healthineers notierten um 1207 Uhr GMT mit einem Minus von 3,15 %.
Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas hatte angekündigt, bis zu 5 % der Healthineers-Anteile zu veräußern, um damit teilweise den Erwerb von zwei milliardenschweren Softwareunternehmen in den USA zu finanzieren.
Bereits im Februar hatte die Siemens AG durch den Verkauf eines 2,4-prozentigen Anteils an Healthineers 1,45 Milliarden Euro erlöst.
„Wir haben wiederholt und klar kommuniziert, dass wir im Zuge der Akquisitionen von Altair und Dotmatics unseren Anteil an Siemens Healthineers reduzieren werden, ohne dass dies strategische Entscheidungen beeinflusst“, sagte ein Siemens-Sprecher am Donnerstag gegenüber Reuters.
Eine Entscheidung darüber, ob und in welchem Umfang sich Siemens weiter aus dem Medizintechnik-Unternehmen zurückzieht, wird bis Ende des Jahres erwartet.
(1 US-Dollar = 0,8734 Euro)



















