München, 07. Mai (Reuters) - Siemens Healthineers lässt die Zukunft der Diagnostik-Sparte in dem Medizintechnik-Konzern offen. Nach der rechtlichen Abspaltung von Diagnostics kämen "alle Formen der Weitergabe des Geschäfts, aber auch eine Fortführung" in Frage, sagte Finanzvorstand Jochen Schmitz in einer Telefonkonferenz am Donnerstag. Vor allem Finanzinvestoren hätten bereits Interesse an einer Übernahme des Geschäfts angemeldet, Gespräche gebe es aber nicht. "Der Ansatzpunkt kommt nicht von uns, sondern von der anderen Seite", sagte Schmitz. Siemens Healthineers hatte angekündigt, die operativ bereits eigenständige Sparte auch organisatorisch zu verselbständigen, um sich "alle Optionen" dafür offenzuhalten. Das werde einige Monate dauern, sagte Vorstandschef Bernd Montag.
(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
Siemens Healthineers AG ist einer der weltweit größten Hersteller von Ausrüstung zur medizinischen Bildgebung und Labordiagnose sowie für Krankenhaus-IT-Systeme. Darüber hinaus entwickelt der Konzern digitale Gesundheitsdienstleistungen und Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen. Der Umsatz ist wie folgt auf die verschiedenen Geschäftsbereiche verteilt:
- Verkauf von bildgebenden Geräten und Lösungen (54,6%);
- Verkauf von Diagnosegeräten (18,7%);
- Verkauf von Lösungen und Dienstleistungen für die Krebsbehandlung (17,6%);
- Verkauf von fortschrittlichen therapeutischen Lösungen (9,1%): für bildgesteuerte minimal-invasive Behandlungen in den Bereichen Kardiologie, interventionelle Radiologie und Chirurgie.
Geographisch gesehen verteilt sich der Umsatz wie folgt: Deutschland (5,2%), Europa / Gemeinschaft Unabhängiger Staaten / Afrika / Naher Osten (27,1%), Vereinigte Staaten (38,1%), Amerika (5,9%), China (10,6%), Asien / Pazifik und Japan (13,1%).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.