Reiche wird laut einer Sprecherin ihres Ministeriums vom 1. bis 3. Februar nach Saudi-Arabien reisen, um die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen. Nur wenige Tage zuvor hatte sie angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen die Notwendigkeit neuer Allianzen betont.
Im Mittelpunkt der Reise steht das Thema Energie – ein zentrales Anliegen für Deutschland, den wichtigsten Wirtschaftspartner Saudi-Arabiens in der Europäischen Union. Deutschland leidet unter steigenden Kosten, seitdem der Zugang zu günstigem Gas aus Russland verloren ging.
Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender des Energietechnikunternehmens Siemens Energy, und Miguel Lopez, Chef des Industriekonzerns Thyssenkrupp, werden laut den Quellen Teil der Wirtschaftsdelegation sein, die Reiche begleitet.
Auch Michael Lewis, Vorstandschef von Uniper, EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos sowie Egbert Laege, Verantwortlicher der SEFE Group, werden an der Reise teilnehmen, fügten sie hinzu.
Thyssenkrupp, EnBW und Sefe bestätigten die Teilnahme ihrer Vorstandsvorsitzenden.
Siemens Energy und Uniper lehnten eine Stellungnahme ab.
Laut Ministeriumssprecherin werden im Rahmen der Reise mehrere Absichtserklärungen unterzeichnet, "mit Schwerpunkt auf Energieprojekten, Innovation, Deep Technology, künstlicher Intelligenz und insbesondere im Start-up-Sektor".



















