Der schwedische Konsumentenschutzbeauftragte (Konsumentombudsmannen, KO) hat gegen sieben Unternehmen, darunter mehrere börsennotierte, eine Unterlassungsverfügung wegen unzureichender Preisinformationen erlassen. Betroffen sind die Firmen H&M, Desenio, Bokus, Home Furnishing Nordic, Inet, Kjell & Co sowie Tretti. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Behörde hervor.
Die Verfügung bedeutet, dass bei erneuten Verstößen Bußgelder verhängt werden können. Insgesamt drohen potenziell Strafen in Höhe von 8,6 Millionen Kronen.
Nach geltendem Recht müssen Unternehmen bei Ausverkäufen den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage angeben. Dennoch begehen viele Firmen weiterhin Fehler, berichtet die Wirtschaftszeitung Dagens Industri.
Der Angebotspreis muss stets unter diesem Referenzpreis liegen, und alle Rabatte sind von derselben Basis aus zu berechnen. Es ist nicht zulässig, einen anderen Vergleichspreis heranzuziehen, stellt der Konsumentenschutz klar.
Bereits im Frühjahr hatte der KO auch gegen Blomsterlandet, Bygghemma, Nakd, Nordic Nest, Power, Soffadirekt, Stadium, Webhallen, XXL und Åhlens Maßnahmen ergriffen.
















