Der Fonds Sensor Räntefond legte im Oktober um 0,3 Prozent zu, was dem Vergleichsindex des Fonds entspricht, der ebenfalls um 0,3 Prozent stieg. Dies geht aus einem Monatsbericht der Fondsmanager Stefan Olofsson, Ulf Öster und Stefan Ahlfeldt hervor.
Zu Beginn stellen die Manager fest, dass die Börse Stockholm im Oktober um 4,1 Prozent zulegte und gegen Monatsende ihren Jahreshöchststand erreichte, bevor die Kurse leicht zurückgingen.

,,Ein Blick auf die Weltmärkte zeigt eine hohe Risikobereitschaft, was sich in steigenden Kursen an den großen Börsen widerspiegelt. Besonders in den USA werden Kursrekorde in Serie gebrochen. Die Gewinne der großen Tech-Unternehmen steigen weiter rasant, sodass sie dank hoher Rentabilität enorme Summen in Künstliche Intelligenz investieren können", schreiben die Fondsmanager.

Neben den starken Aktienmärkten sanken im Oktober auch die langfristigen Zinsen, auch wenn diese gegen Monatsende im Zusammenhang mit der Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) wieder anzogen. Die Fed signalisierte zudem Unsicherheit hinsichtlich weiterer Zinssenkungen in diesem Jahr.

,,Nach der Entscheidung der Fed ist die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung im Dezember laut Marktteilnehmern von nahezu 100 Prozent vor dem Treffen auf etwas über 60 Prozent nach dem Treffen gesunken."

Die Europäische Zentralbank (EZB) hingegen beließ den Leitzins unverändert und verwies darauf, dass die Inflationsrate nahe am Zielwert liegt.

Der Oktober war zudem ein wichtiger Berichtsmonat, in dem mehrere Emittenten des Fonds ihre Ergebnisse für das dritte Quartal des Jahres vorlegten.

Oatly zeigte in seinem Bericht eine positive Entwicklung mit 7 Prozent organischem Wachstum und einem positiven Ergebnis auf bereinigter EBITDA-Basis.

,,Die hohe Verschuldung und das weiterhin negative Endergebnis sorgen zwar für ein erhöhtes Risiko, doch es war erfreulich, in dem Bericht bestätigt zu bekommen, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht."

Gleichzeitig setzte Dometic den Umsatzrückgang im 14. Quartal in Folge fort, beeindruckte jedoch durch eine höhere Marge und einen geringeren Schuldenstand, so die Fondsmanager. Laut Unternehmensleitung gibt es nun Anzeichen für eine bevorstehende Trendwende.

Bei den Immobilienunternehmen zeigten sich stabile Berichte. Trotz einer stellenweise als gedämpft wahrgenommenen Lage erwarten die Unternehmen laut den Fondsmanagern eine Erholung in absehbarer Zeit.

Die größten positiven Beiträge im Monat kamen von Anleihen der Emittenten Oatly, Dometic und M2, während Papiere von Bellman, Meko und Peab am stärksten belasteten.

Im Oktober erhöhte der Fonds seine Positionen in Anleihen von unter anderem SBAB, Bilia und Compactor, während Verkäufe bei Skandiabanken und Bilia getätigt wurden.

Die größten Positionen des Fonds zum Monatsende waren Anleihen von SBAB, Cibus und SEB mit Gewichtungen von 3,0, 1,6 beziehungsweise 1,6 Prozent.

Die durchschnittliche Rendite des Fonds lag bei 3,6 Prozent, während die Zinsduration 0,8 Jahre betrug. Das durchschnittliche Kreditrating war BBB-.

Sensor Räntefond, %Oktober 2025
Fonds MM, Veränderung in Prozent 0,3
Index MM, Veränderung in Prozent 0,3