Dem ehemaligen Compliance-Beauftragten der Credit Suisse war vorgeworfen worden, im Jahr 2016 die Überweisung von mehr als 600.000 Schweizer Franken (764.000 Dollar) krimineller Herkunft nach Abu Dhabi veranlasst und sich damit der Geldwäsche schuldig gemacht zu haben.
Die von der Bank arrangierten Kredite für den Aufbau der Thunfischfangflotte Mosambiks hatten das afrikanische Land vor einem Jahrzehnt in den Staatsbankrott getrieben. Jahre später geriet die Credit Suisse selbst in eine Krise und wurde schließlich 2023 im Rahmen einer staatlich orchestrierten Notübernahme von der UBS erworben.
Der Mitarbeiter wurde nach einer Anhörung vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona im Süden der Schweiz von den Vorwürfen freigesprochen. Das Gericht nannte keine Gründe für seine Entscheidung.



















