LUXEMBURG (awp international) - Dem Medienkonzern RTL machte die anhaltende TV-Werbeflaute auch im ersten Quartal zu schaffen. Rückenwind kam aber vom Streaming-Geschäft. Die Prognose für 2026 bestätigte der Konzern. Der Umsatz lag mit rund 1,3 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Dies lag auch im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Dabei konnten geringere Umsätze aus der TV-Werbung vor allem durch höhere Erlöse im Streaming ausgeglichen werden.
Insgesamt verringerten sich die Werbeumsätze um 3,2 Prozent auf 663 Millionen Euro. Der TV-Werbeumsatz sank dabei deutlich um 6,5 Prozent auf 474 Millionen Euro. Die Erlöse mit digitaler Werbung stiegen indessen um 14,6 Prozent auf 118 Millionen Euro.
Gut lief es bei den Streaming-Diensten. Hier kletterte der Umsatz um 27 Prozent auf 141 Millionen Euro. Im Geschäft mit der Produktion von Sendungen bei der Inhaltetochter Fremantle war der Umsatz mit 372 Millionen Euro nur moderat rückläufig./err/stk
RTL Group S.A. ist der größte audiovisuelle Konzern in Europa. Der Umsatz nach Geschäftsbereichen verteilt sich wie folgt:
- Betrieb von TV- und Radiosendern (60,2%): Minderheits- und Mehrheitsbeteiligungen an 60 TV-Sendern (u.a. RTL Television, Super RTL, M6, Five, VOX, Antena 3, etc.) und 37 Radiosendern (u.a. RTL; 1. französisches Radio, RTL 2, Fun Radio, etc.) ;
- Produktion und Vertrieb von Fernsehprogrammen (34,1%): Spiele, Seifenopern, Sportereignisse, etc. Darüber hinaus entwickelt die Gruppe eine Aktivität zur Vermarktung von audiovisuellen Rechten;
- sonstige (5,7%): insbesondere Betrieb der Internetseiten von Fernsehsendern und Radiosendern.
Der Umsatz nach Einnahmequellen gliedert sich in den Verkauf von Werbeflächen (55,6%), audiovisuellen Rechten (6%) und Sonstiges (38,4%).
Die geografische Verteilung des Umsatzes ist wie folgt: Deutschland (38,8%), Frankreich (21,7%), USA (13,6%), Großbritannien (5,9%) und sonstige (20%).
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Investment
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Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.