Gewinner

Shelly Group (+11%): Die Aufnahme des Technologiespezialisten in den SDax-Index sorgt für große Begeisterung an den Märkten. Die bulgarische Gruppe nimmt den Platz von Gerresheimer ein, die den Index gestern Abend verlassen hat.

Robertet (+6%): Der Parfümkonzern überzeugt die Anleger mit einem Anstieg des Nettogewinns um 14,8% auf 103,4 Mio. EUR für das Geschäftsjahr 2025. Parallel dazu schlägt die französische Gruppe eine Dividende von 12 EUR pro Aktie vor (ein Plus von 20%).

Exail Technologies (+3%): Die Aktie des Spezialisten für zivile und militärische Robotik legt nach dem Erhalt eines neuen Auftrags zu. Die Gruppe gab bekannt, dass die OMS Group eine DriX O-16 Oberflächendrohne bestellt hat.

Vivendi (+2%): Ignoriert die Anpassung von JP Morgan, die das Kursziel von 3 EUR auf 2,70 EUR senkt; die beibehaltene Einstufung "Overweight" reicht aus, um das Interesse wachzuhalten. Der Medienkonzern von Bolloré entscheidet sich dafür, nur das positive Signal wahrzunehmen.

STMicroelectronics (+2%): Verdaut das Paradoxon von TD Cowen, die das Kursziel von 27,50 EUR auf 33,50 EUR (+22%) anheben, ohne jedoch das "Kaufen"-Votum zu vergeben. Der deutsch-italienische Halbleiterhersteller überzeugt trotz einer Empfehlung, die weiterhin auf "Hold" festsitzt.

Verlierer

Sodexo (-19%): Nach einer Prüfung seiner Verträge und Vermögenswerte revidiert der Weltmarktführer für Catering-Dienstleistungen seine Prognosen nach unten. Das Unternehmen rechnet nun mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen +0,5% und 1%. Für das erste Geschäftshalbjahr meldet Sodexo einen bereinigten Nettogewinn, der um -36,7% gesunken ist, was eine rückläufige operative Marge widerspiegelt.

Maurel (-4%): Auch wenn sich der Ölpreis leicht erholt, notiert er weiterhin unter 100 USD. Der zuvor begonnene Rückgang der Ölwerte setzt sich fort. Repsol (-3%) leidet zudem unter einer Kurszielanpassung durch JB Capital Markets auf 22,20 EUR gegenüber zuvor 22,50 EUR.

Atrium Ljungberg (-6%): Die schwedische Immobiliengesellschaft veröffentlicht ein Bewirtschaftungsergebnis unter dem Konsens, das im Jahresvergleich um 3% gesunken ist, belastet durch die Leerstandsquote ihrer Objekte. SB1 Market bewertet die Ergebnisse als leicht enttäuschend, bleibt neutral eingestellt und setzt das Kursziel auf 35 SEK fest.

Hapag-Lloyd (-2%): Die Reederei leidet unter der anhaltenden Blockade der Straße von Hormus. In diesem Zusammenhang bekräftigt JP Morgan seine negative Einschätzung des Titels. Die Investmentbank behält ihre Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von 65 EUR bei, was einem Abwärtspotenzial von 45% gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht.