Die Aktien des in Mountain View, Kalifornien, ansässigen Unternehmens fielen nachbörslich um über 2 %.
Das Unternehmen steht im Wettbewerb mit größeren Konkurrenten wie CrowdStrike und Palo Alto Networks sowie mit Microsoft, das Sicherheitsfunktionen in seine Unternehmenssoftware integriert.
Der Cybersicherheitsmarkt wurde zudem durch Sorgen über den Aufstieg von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erschüttert, die bestimmte Sicherheitsfunktionen zur Massenware machen könnten.
Das wichtigste Produkt des Unternehmens ist eine KI-gestützte Cybersicherheitsplattform namens Singularity, die darauf abzielt, Cyberangriffe auf Geräten, Cloud-Workloads und Rechenzentren autonom zu verhindern, zu erkennen und darauf zu reagieren.
Zudem bietet es Purple AI an, das Sicherheitsteams dabei helfen soll, die Suche nach digitalen Bedrohungen zu beschleunigen.
Ein vorsichtiges makroökonomisches Umfeld setzt die IT-Budgets von Unternehmen weiterhin unter Druck, was ebenfalls das Wachstum des Unternehmens dämpfen könnte.
Im Vorfeld der Ergebnisse erklärten Analysten, dass SentinelOne eine konservativere erste Prognose für das Geschäftsjahr 2027 abgeben könnte, während sich die neue Finanzchefin Sonalee Parekh einarbeitet.
Das Unternehmen erwartet für das erste Geschäftsquartal einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 1 Cent und 2 Cent, was unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 5 Cent liegt, so die von LSEG zusammengestellten Daten.
Für das Quartal wird ein Umsatz zwischen 276 Millionen und 278 Millionen Dollar erwartet, was weitgehend den Schätzungen von 277 Millionen Dollar entspricht.
Im vierten Quartal, das am 31. Januar endete, stieg der Umsatz von SentinelOne um 20 % auf 271,2 Millionen Dollar und entsprach damit den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn lag bei 7 Cent pro Aktie und übertraf damit die Schätzungen von 6 Cent pro Aktie. (Berichterstattung durch Anhata Rooprai in Bengaluru; Redaktion durch Sahal Muhammed)


















