Januar bis September 2025 | SMA Solar Technology AG
SMA Solar Technology AG auf einen Blick
SMA Gruppe | Q1 - Q3 2025 | Q1 - Q3 2024 | Periodenvergleich | Gesamtjahr 2024 | |
Umsatzerlöse | Mio. Euro | 1.134,7 | 1.059,7 | 7,1 % | 1.530,0 |
Auslandsanteil | in % | 80,1 | 75,9 | 78,8 | |
Verkaufte Wechselrichter-Leistung | MW | 13.610 | 13.049 | 4,3 % | 19.524 |
Investitionen1 | Mio. Euro | 94,6 | 81,5 | 16,1 % | 119,8 |
Abschreibungen | Mio. Euro | 106,3 | 37,5 | 183,5 % | 77,1 |
EBITDA | Mio. Euro | −16,9 | 83,5 | >100 % | −16,0 |
EBITDA-Marge | in % | −1,5 | 7,9 | −1,0 | |
Konzernergebnis | Mio. Euro | −144,5 | 34,7 | >100 % | −117,7 |
Ergebnis je Aktie 2 | Euro | −4,16 | 1,00 | >100 % | −3,39 |
Mitarbeiter*innen 3 | 3.718 | 4.510 | −17,6 % | 4.282 | |
im Inland | 2.789 | 3.254 | −14,3 % | 3.174 | |
im Ausland | 929 | 1.256 | −26,0 % | 1.108 | |
SMA Gruppe | 30.09.2025 | 31.12.2024 | Stichtagsvergleich | |
Bilanzsumme | Mio. Euro | 1.390,0 | 1.541,2 | −9,8 % |
Eigenkapital | Mio. Euro | 402,2 28,9 | 553,3 | −27,3 % |
Eigenkapitalquote | in % | 35,9 | ||
Net Working Capital 4 | Mio. Euro | 251,6 | 473,0 | −46,8 % |
Net Working Capital Quote 5 | in % | 15,7 | 30,9 | |
Nettoliquidität 6 | Mio. Euro | 180,4 | 84,2 | 114,3 % |
1 Investitionen inklusive Zugängen zu Nutzungsrechten nach IFRS 16
2 Umgerechnet auf 34.700.000 Aktien
3 Stichtag; inklusive Auszubildende und Lernende, ohne Zeitarbeitskräfte
4 Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen minus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen
5 Bezogen auf die letzten zwölf Monate (LTM)
6 Gesamtliquidität minus zinstragender Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
VERZEICHNIS INHALTS-WIRTSCHAFTSBERICHT 3
Ertragslage 3
Finanzlage 8
Vermögenslage 9
PROGNOSEBERICHT 11
Präambel 11
Gesamtwirtschaftliche Situation 11
Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der Photovoltaikindustrie 12
Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen
Entwicklung der SMA Gruppe 14
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS 17
Gewinn- und Verlustrechnung SMA Gruppe 17
Gesamtergebnisrechnung SMA Gruppe 17
Bilanz SMA Gruppe 18
Kapitalflussrechnung SMA Gruppe 19
Eigenkapitalveränderungsrechnung SMA Gruppe 20
Kennzahlen nach Segmenten und Regionen 21
WEITERE INFORMATIONEN 23
Finanzkalender 23
Impressum 23
Kontakt 23
Eingetragene Warenzeichen 23
Haftungsausschluss 23
SMA Solar Technology AG // Quartalsmitteilung Januar bis September 2025 2
WIRTSCHAFTSBERICHT ErtragslageUmsatz- und Ergebnisentwicklung
Umsatzniveau im Rahmen der Erwartungen
Der Umsatz der SMA Gruppe von Januar bis September 2025 liegt mit 1.134,7 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres (Q1-Q3 2024: 1.059,7 Mio. Euro). Die im Berichtszeitraum verkaufte Wechselrichter-Leistung betrug 13.610 MW (Q1-Q3 2024: 13.049 MW).
Die Division Large Scale & Project Solutions erzielte im Jahresvergleich einen deutlich höheren Umsatz bei dementsprechend positiver Entwicklung des operativen Ergebnisses vor Zinsen und Ertragsteuern. Die Geschäftsentwicklung der Division Home & Business Solutions war im Jahresvergleich rückläufig.
Die SMA Gruppe ist international breit aufgestellt und generiert weltweit Umsatzbeiträge. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen 46,4 Prozent der externen Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen in den europäischen Ländern, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA), 40,2 Prozent in der Region Nord- und Südamerika (Americas) sowie 13,4 Prozent in der Region Asien-Pazifik (APAC) (Q1-Q3 2024: 50,4 Prozent EMEA, 40,5 Prozent Americas, 9,1 Prozent APAC). Die Hauptmärkte für SMA waren im Berichtszeitraum Deutschland, die USA, Großbritannien und Australien.
Die Division Large Scale & Project Solutions leistete im Berichtszeitraum mit 84,0 Prozent den stärksten Umsatzbeitrag (Q1-Q3 2024: 72,1 Prozent), die Division Home & Business Solutions erwirtschaftete 16,0 Prozent (Q1-Q3 2024: 27,9 Prozent).
Die SMA Gruppe verfügt, entsprechend der Gesamtsituation, zum 30. September 2025 über einen gesunkenen Auftragsbestand von 1.281,7 Mio. Euro (30. September 2024: 1.438,3 Mio. Euro). Überwiegend betritft der Auftragsbestand die Division Large Scale & Project Solutions. Mit 950,0 Mio. Euro entfallen dabei drei Viertel auf das Produktgeschäft (30. September 2024: 1.098,7 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Servicegeschäft beläuft sich auf 331,7 Mio. Euro und wird insbesondere aus entgeltlichen Garantieverlängerungen über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren realisiert.
Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern (EBITDA 1) betrug vor den im Nachfolgenden beschriebenen Sonderetfekten 118,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 64,4 Mio. Euro). Im Berichtszeitraum sank das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern (EBITDA), bedingt durch den geringeren Absatz, eine hieraus resultierende niedrigere Fixkostendegression in der Division Home & Business Solutions, Wertminderungsaufwendungen und Verschrottungen auf Vorräte im Rahmen von Werthaltigkeitstests in Höhe von 121,4 Mio. Euro sowie Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 24,6 Mio. Euro, auf −16,9 Mio. Euro (EBITDA-Marge: −1,5 Prozent; Q1-Q3 2024: 83,5 Mio. Euro; 7,9 Prozent). Darüber hinaus wirkte sich eine Wertberichtigung auf Forderungen in den USA in Höhe von 7,5 Mio. Euro negativ auf das Ergebnis aus. Erläuterungen hierzu sind in den nachfolgenden Kapiteln zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung
1 Für die Definition der vorstehenden Kennzahl verweisen wir auf das im Geschäftsbericht 2024 enthaltene Finanzglossar.
der Divisionen dargestellt. Daneben beinhaltet das Ergebnis weitere positive Sonderetfekte in einer Gesamthöhe von 18,0 Mio. Euro. Hierin enthalten sind eine erhaltene Ausgleichs-zahlung einer Schadensregulierung in Höhe eines hohen einstelligen Millionenbetrages, Auflösungen von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in Nordamerika in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrages sowie die Veräußerung der coneva GmbH in Höhe eines niedrigen einstelligen Millionenbetrages. Das Vorjahr wurde positiv durch die Veräußerung der Anteile der elexon GmbH in Höhe von 19,1 Mio. Euro beeinflusst.
Des Weiteren wurden, aufgrund des reduzierten Umsatzniveaus und revidierter Markt-wachstumserwartungen in der Division Home & Business Solutions, Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte in Höhe von 36,2 Mio. Euro und Wertminderungen auf Maschinen und Produktionsanlagen in Höhe von 29,2 Mio. Euro erfasst, sodass das EBIT der Berichtsperiode auf −123,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 46,0 Mio. Euro) fiel. Das entspricht einer EBIT-Marge von −10,9 Prozent (Q1-Q3 2024: 4,3 Prozent). Das Konzernergebnis betrug −144,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 34,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag somit bei −4,16 Euro (Q1-Q3 2024: 1,00 Euro).
Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Divisionen
Division Home & Business Solutions: Umsatz und Ergebnis aufgrund der Nachfragesituation und des Wettbewerbsdrucks stark rückläufig
Mit Wirkung zum 1. Mai 2025 wurden die bisherigen Geschäftssegmente Home Solutions sowie Commercial & Industrial Solutions, durch eine Vereinheitlichung der Berichtsstrukturen, zur neuen Division Home & Business Solutions (HBS) zusammengeführt. Die Konsolidierung ist Teil einer unternehmensweiten Organisationsanpassung mit neuem Steuerungsmodell. Ziel der Zusammenführung ist es, die operativen Strukturen zu vereinheitlichen, die technologische Entwicklung beider Bereiche enger zu verzahnen und eine ganzheitliche Marktbearbeitung voranzutreiben.
Die Zusammenlegung nutzt Synergien, die sich aus strukturellen Über-schneidungen ergeben -insbesondere bei den Produktplattformen, Produktionsprozessen, der Zusammenlegung von Geschäftsprozessen und dem nahezu identischen Vertriebsweg über Distributoren und Installateure. Die Endkundenansprache bleibt dabei ditferenziert: Während Eigenheimbesitzer und gewerbliche Kunden unterschiedliche Anforderungen und Kommunikationsbedarfe haben, erfolgt die interne Steuerung der Division HBS einheitlich.
Die Integration wurde im Mai 2025 eingeleitet und befindet sich in fortgeschrittener Umsetzung. Der Abschluss des Prozesses wird im laufenden Geschäftsjahr erwartet.
Im Zuge der Integration werden bestehende Lösungen für Eigenheimbesitzer und Unternehmen gezielt weiterentwickelt und stärker miteinander verzahnt. Die SMA Home Energy Solution und die SMA Commercial Energy Solution basieren zunehmend auf der gemeinsamen technologischen Plattform ennexOS, was Skalenetfekte in Entwicklung, Produktion und Service ermöglicht. Beide Lösungen kombinieren leistungsfähige Hardware wie Wechselrichter, Wallbox oder Batterien, intelligentes Energiemanagement und digitale Services wie Apps und Software - jeweils angepasst an die spezifischen Anforderungen der Zielgruppen.
Ein weiterer Vorteil der internen Zusammenführung liegt in der Standardisierung zentraler Geschäftsprozesse. So profitieren Kunden von einheitlichen Abläufen in Bereichen wie Bestellung, Lieferung, Service und Support. Diese Harmonisierung trägt dazu bei, die Servicequalität zu erhöhen, Reaktionszeiten zu verkürzen und die Kundenerfahrung über alle Lösungen hinweg konsistent zu gestalten.
Die Vereinheitlichung dieser Prozesse ist ein zentraler Bestandteil der neuen Steuerungs-logik und unterstützt das Ziel, operative Strukturen zu harmonisieren und Skalenetfekte in der gesamten Wertschöpfungskette zu realisieren - unabhängig davon, welche spezifische Lösung ein Kunde nutzt.
Innerhalb der Division adressiert das Marktsegment Home weltweit Eigenheimbesitzer und bietet unter dem Begritf SMA Home Energy Solution ganzheitliche Lösungen zur Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Solarstrom - inklusive E-Mobilität und Heizen. Die Solar-Wechselrichter Sunny Boy und Sunny Tripower versorgen Haushalte mit Solarstrom und speisen überschüssige Energie ins Netz ein. Die Hybrid-Wechselrichter Sunny Boy Smart Energy und Sunny Tripower Smart Energy ermöglichen in Kombination mit dem Heimspeicher SMA Home Storage eine flexible, zeitunabhängige Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms. Zum Laden von Elektrofahrzeugen ist der PV-optimierte SMA eCharger Teil der SMA Home Energy Solution. Ergänzend dazu bildet die Plattform Sunny Portal powered by ennexOS die digitale Grundlage: Sie verknüpft alle Systemkomponenten und ermöglicht eine nahtlose Sektorenkopplung. Maßgeschneiderte Apps für Endkunden und Installateure sowie Zubehör, Garantien, Ersatzteile, Angebote zum Repowering und digitale Energiedienstleistungen runden das Angebot ab. Im Marktsegment Business der Division liegt der Fokus auf den globalen Märkten für gewerbliche Photovoltaikanlagen mit und ohne Energiemanagement, Batteriespeicher und E-Fahrzeugladelösungen.
Die SMA Commercial Energy Solution bietet energieintensiven Industrien, Gewerbebetrieben sowie der Immobilienwirtschaft mit aufeinander abgestimmter Hard- und Software sowie Tools und Services die Möglichkeit, Solarstrom selbst zu erzeugen, zu speichern und zu vermarkten, die Energieflüsse im Unternehmen transparent und kostensparend zu gestalten sowie E-Fahr-zeugflotten effizient und nachhaltig zu laden und zu managen.
Das Produktportfolio für die Solarstromerzeugung und Sektorenkopplung umfasst ein breites Spektrum an Systemlösungen für gewerbliche und industrielle Anwendungen. Für die reine Solarstromerzeugung bietet SMA die dreiphasigen Solar-Wechselrichter der Produktlinie Sunny Tripower mit Leistungen von rund 3 kW bis 125 kW an. Darüber hinaus decken die hybriden Wechselrichter der Sunny Tripower Smart Energy-Reihe den wachsenden Bedarf an kombinierten PV- und Speicheranwendungen ab. Die SMA Commercial Storage Solution mit dem Batterie-Wechselrichter Sunny Tripower Storage X und dem SMA Commercial Storage Gewerbespeicher ermöglicht es Gewerbebetrieben, ihre Energieeffizienz zu steigern und sich unabhängiger von herkömmlichen Energiequellen zu machen. Inselanwendungen mit den
Sunny Island X Batterie-Wechselrichtern ermöglichen auch ohne Anbindung an das Stromnetz eine zuverlässige Versorgung. Mit dem SMA EV Charger Business lässt sich gewerbliche Ladeinfrastruktur für Einzelladesäulen oder Ladeparks mit vielen Ladepunkten einfach und schnell realisieren. Lösungen für das Lademanagement und die Abrechnung von E-Fahrzeug-flotten auf Basis der ennexOS-Plattform wurden gemeinsam mit der coneva GmbH realisiert. Abgerundet wird das Angebot durch ganzheitliche Energiemanagement-Lösungen für die gewerbliche Sektorenkopplung auf Basis des SMA Data Manager M sowie ganzheitliche Serviceleistungen und digitale Dienstleistungen entlang des Produktlebenszyklus, von der Planung über die Inbetriebnahme bis hin zum Betrieb sowie zur Modernisierung und Erweiterung der Anlagen.
In den ersten neun Monaten 2025 fielen die externen Umsatzerlöse in der Division Home & Business Solutions aufgrund der anhaltend niedrigeren Nachfragesituation bei gleichzeitig hohem Wettbewerbsdruck um 38,7 Prozent auf 181,3 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 295,7 Mio. Euro). Der Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe betrug 16,0 Prozent (Q1-Q3 2024: 27,9 Prozent). Die Region EMEA erzielte 81,4 Prozent (Q1-Q3 2024: 84,5 Prozent) des Bruttoumsatzes, die Region Americas 13,2 Prozent (Q1-Q3 2024: 10,2 Prozent) und die Region APAC 5,4 Prozent (Q1-Q3 2024: 5,3 Prozent).
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) verschlechterte sich durch den preis- und mengenbedingten Umsatzrückgang sowie durch Zuführungen zu Wertminderungen und Verschrottungen auf Vorräte in Höhe von 121,4 Mio. Euro aufgrund nicht mehr gegebener Werthaltigkeit im Vergleich zum Vorjahr auf −322,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: −123,8 Mio. Euro). Darüber hinaus belasteten Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 24,6 Mio. Euro, Wertminderungen auf Maschinen und Produktionsanlagen in Höhe von 29,2 Mio. Euro sowie Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte in Höhe von 36,2 Mio. Euro das Ergebnis der Division. Auf die externen Umsatzerlöse bezogen lag die EBIT-Marge bei −177,7 Prozent (Q1-Q3 2024:
−41,9 Prozent).
Umsatz und Ergebnis in der Division Large Scale & Project Solutions signifikant gesteigert
Die Division Large Scale & Project Solutions liefert weltweit Produkte und Lösungen für Solar-, Speicher- und Wasserstotfprojekte im Kraftwerksmaßstab. Mit der Umstellung des Energie-mixes von konventionellen auf erneuerbare Energien gewinnen Netzstabilität und Netzzuver-lässigkeit immer mehr an Bedeutung. Die Division Large Scale & Project Solutions begegnet diesen Herausforderungen mit netzbildenden Lösungen in Kombination mit Großspeicher-systemen. Diese Systeme ermöglichen zahlreiche Zusatzdienste wie zum Beispiel Energie-arbitrage, Schwarzstart, Frequenzregelung und künstliche Trägheit ("Virtual Inertia"). Die Komplettlösungen inklusive schlüsselfertiger Mittelspannungsstationen erbringen Netzdienst-leistungs- und Überwachungsfunktionen. Im Bereich der Solarkraftwerke basieren sie auf den Zentral-Wechselrichtern der Produktlinie Sunny Central und dem String-Wechselrichter Sunny Highpower PEAK 3. Im Bereich der Speicherprojekte kommen die Batterie-Wechselrichter der Produktlinie Sunny Central Storage zum Einsatz, im Bereich der Wasserstotfprojekte der SMA Electrolyzer Converter. Abgerundet wird das Angebot durch Beratungsdienstleistungen im Bereich der Netzsimulationen, Anlagenauslegung und des Repowerings sowie durch die marktbasierte Optimierung von Hybridkraftwerken und umfangreichen After-Sales-Service-Angeboten in der Betriebsphase. Die Aktivitäten im Bereich der Wasserstotfanwendungen sowie die Systemintegration großer Batteriespeicher zur Stabilisierung der Netzfrequenz und zum Ausgleich der schwankenden Stromeinspeisung durch erneuerbare Energien erfolgen durch die Tochtergesellschaft SMA Altenso GmbH. Zu den Kunden im Direktvertrieb der Division Large Scale & Project Solutions gehören Energieversorger, unabhängige Stromerzeuger, Projektentwickler und institutionelle Investoren, EPCs, Systemintegratoren und Netzbetreiber sowie energieintensive Industrien, insbesondere für Wasserstotfanwendungen.
Die externen Umsatzerlöse in der Division Large Scale & Project Solutions stiegen in den ersten neun Monaten 2025 um 24,8 Prozent auf 953,4 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 764,0 Mio. Euro). Der Anteil der Division Large Scale & Project Solutions am Gesamtumsatz der SMA Gruppe betrug 84,0 Prozent (Q1-Q3 2024: 72,1 Prozent). Damit hatte die Division Large Scale & Project Solutions den höchsten Anteil am Gesamtumsatz der SMA Gruppe. Die Region Americas machte 45,9 Prozent (Q1-Q3 2024: 52,7 Prozent) des Bruttoumsatzes aus, die Region EMEA 39,0 Prozent (Q1-Q3 2024: 36,6 Prozent) und die Region APAC 15,1 Prozent (Q1-Q3 2024: 10,7 Prozent).
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) verbesserte sich infolge des hohen Umsatzniveaus und der damit verbundenen Fixkostendegression entsprechend auf 199,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 154,4 Mio. Euro). Dazu haben die Umsatzsteigerungen, insbesondere im Bereich der Batteriespeicherprojekte, der profitable Produktmix sowie die Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Abwicklung eines O&M-Vertrages in Nordamerika in Höhe eines mittleren einstelligen Millionenbetrages beigetragen. Die auf die externen Umsatzerlöse bezogene EBIT-Marge betrug von Januar bis September 2025 20,9 Prozent (Q1-Q3 2024: 20,2 Prozent). Gegenläufig wirkte sich eine Wertberichtigung auf Forderungen in den USA in Höhe von 7,5 Mio. Euro, bedingt durch einen Insolvenzantrag eines Kunden, aus.
Entwicklung wesentlicher Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatz und Profitabilität gegenüber dem Vorjahr gesunken
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14,6 Prozent auf 1.048,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 798,9 Mio. Euro). Die Bruttomarge lag im Berichtszeitraum bei 7,6 Prozent (Q1-Q3 2024: 24,6 Prozent) deutlich unter dem Vorjahresniveau, sie verschlechterte sich insbesondere infolge des veränderten Produktmixes, des geringeren Umsatzes und der daraus resultierenden geringen Kapazitätsauslastung in der Division Home & Business Solutions sowie Wertberichtigungen und Verschrottungen auf Vorräte in Höhe von 121,4 Mio. Euro.
Der in den Herstellungskosten enthaltene Personalaufwand sank im Berichtszeitraum um 9,4 Prozent auf 118,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 130,5 Mio. Euro). Hintergrund ist der Personalabbau infolge des Transformations- und Restrukturierungsprogramms. Der in den Herstellungskosten enthaltene Materialaufwand belief sich auf 776,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 587,0 Mio. Euro).
Die in den Herstellungskosten enthaltenen Abschreibungen betrugen von Januar bis September 2025 100,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 32,6 Mio. Euro). Sie beinhalten planmäßige Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte in Höhe von 10,3 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 12,7 Mio. Euro), sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 65,4 Mio. Euro. Die sonstigen Kosten stiegen leicht auf 53,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 48,8 Mio. Euro).
Die Vertriebskosten sanken, im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der sonstigen Aufwendungen, insbesondere Marketing- und Interimmanagementkosten sowie Personalkosten, auf 87,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 104,8 Mio. Euro). Die Vertriebskostenquote lag im Berichtszeitraum bei 7,7 Prozent (Q1-Q3 2024: 9,9 Prozent).
Die Forschungs- und Entwicklungskosten ohne aktivierte Entwicklungsprojekte betrugen in den ersten neun Monaten 2025 67,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 70,6 Mio. Euro). Die Quote der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse lag damit bei 5,9 Prozent (Q1-Q3 2024: 6,7 Prozent). Die gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung inklusive aktivierter Entwicklungsleistungen beliefen sich auf 92,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 103,9 Mio. Euro). Im Berichtszeitraum wurden Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 24,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 33,3 Mio. Euro) aktiviert.
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen stiegen von Januar bis September 2025, bedingt durch höhere Aufwendungen für betriebliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsprogramm, auf insgesamt 69,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 66,3 Mio. Euro). Die Quote der Verwaltungsaufwendungen bezogen auf die Umsatzerlöse lag bei 6,1 Prozent (Q1-Q3 2024: 6,3 Prozent).
Aus dem Saldo der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge ergab sich im Berichtszeitraum ein positiver Ergebnisetfekt in Höhe von 14,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 26,9 Mio. Euro). Das positive Ergebnis resultiert im Wesentlichen aus einer erhaltenen Schadenszahlung in Höhe eines hohen einstelligen Millionenbetrages. Zudem sind hierin Aufwendungen und Erträge aus der Vermietung eigener Gebäude, für die zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Vermögenswerte sowie Aufwendungen aus der Bildung bzw. Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Die Veräußerung der coneva GmbH trug mit einem niedrigen einstelligen Millionen-betrag ebenfalls zum Ergebnis bei. Das Vorjahr wurde überwiegend von der Veräußerung der Anteile der elexon GmbH in Höhe von 19,1 Mio. Euro beeinflusst.
Ferner sind Aufwendungen in Höhe von 33,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 18,6 Mio. Euro) und Erträge in Höhe von 27,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 10,2 Mio. Euro) aus der Fremd-währungsbewertung und der Fremdwährungssicherung enthalten. Die hohen Beträge resultieren aus den aktuellen Kursschwankungen, insbesondere zwischen dem Euro und dem US-Dollar.
FinanzlageDer Brutto-Cashflow zeigt den betrieblichen Einnahmeüberschuss vor Mittelbindung. Er erhöhte sich von Januar bis September 2025, im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, auf 145,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 53,4 Mio. Euro).
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres 149,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: −166,8 Mio. Euro). Die Beilegung des Schiedsgerichtsver-fahrens über Kundenansprüche zur Abwicklung eines langfristigen Vertrages über Betriebs-führungs- und Wartungsdienstleistungen führte zum Verbrauch der hierfür gebildeten Rückstellungen und einem Mittelabfluss in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrages.
Der Bestand an Vorräten lag mit 387,4 Mio. Euro deutlich unter dem Wert zum Vorjahresende (31. Dezember 2024: 563,6 Mio. Euro). Hierin enthalten sind erfolgswirksame, jedoch nicht zahlungswirksame Veränderungen der Wertberichtigungen, sowie Verschrottungen in Höhe von insgesamt 121,4 Mio. Euro, die im Wesentlichen die Division Home & Business Solutions betretfen. Der Saldo der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresende um 5,5 Mio. Euro. Zusammen mit dem Anstieg des Saldos der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 50,4 Mio. Euro sowie einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen um 10,6 Mio. Euro führte dies zu einer deutlichen Reduzierung des Nettoumlaufvermögens gegenüber dem Wert zum Vorjahresende (30. September 2025: 251,6 Mio. Euro, 31. Dezember 2024: 473,0 Mio. Euro).
Die Net-Working-Capital-Quote 2, bezogen auf den Umsatz der vergangenen zwölf Monate, lag mit 15,7 Prozent deutlich unter dem Wert zum Vorjahresende (31. Dezember 2024: 30,9 Prozent). Sie lag damit unterhalb des vom Vorstand angestrebten Korridors von 16 Prozent bis 19 Prozent (vormals 23 Prozent bis 27 Prozent).
2 Für die Definition der vorstehenden Kennzahl verweisen wir auf das im Geschäftsbericht 2024 enthaltene Finanzglossar.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum −34,6 Mio. Euro, nach
−11,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Hierin enthalten ist der Mittelzufluss aus der Veräußerung der Anteile an der coneva GmbH im September 2025 in Höhe eines niedrigen einstelligen Millionenbetrages. Der Saldo der Ein- und Auszahlungen von Finanzmittelanlagen betrug 0,0 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 42,5 Mio. Euro). Die Mittelabflüsse für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im Berichtszeitraum auf 38,1 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 72,1 Mio. Euro). Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfiel mit 24,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 33,3 Mio. Euro) auf aktivierte Entwicklungsprojekte.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 2025 −87,7 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 120,5 Mio. Euro) und ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die teilweise Rückführung der zur Verfügung stehenden Kreditlinie (Revolving Credit Facility, RCF).
Das insgesamt zur Verfügung stehende Kreditvolumen beträgt 380,0 Mio. Euro. Hiervon stehen 220,0 Mio. Euro zur Inanspruchnahme in Form von Zahlungsmitteln sowie 160,0 Mio. Euro in Form von Avalen zur Verfügung. Zum 30. September 2025 wurden hiervon insgesamt 70,0 Mio. Euro in Form von Krediten sowie in Höhe von 118,3 Mio. Euro in Form von Avalen in Anspruch genommen. Die verbliebene RCF-Kreditlinie betrug somit 150,0 Mio. Euro für weitere Cash-Ziehungen sowie 41,7 Mio. Euro für Avale. Bei sonstigen Banken wurden Avale in Höhe von 0,08 Mio. Euro in Anspruch genommen. Weitere Kredit-linien und Bürgschaftszusagen bestanden in Höhe von insgesamt 15,2 Mio. Euro. Daneben sind hierin Rückzahlungen von Verbindlichkeiten im Rahmen von Leasingverhältnissen in Höhe von 13,0 Mio. Euro enthalten.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. September 2025 in Höhe von 219,7 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 195,8 Mio. Euro) umfassen Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von weniger als drei Monaten. Zusammen mit den zum Berichtsstichtag vorhandenen, als Sicherheiten hinterlegten liquiden Mitteln sowie unter Abzug der zinstragenden Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bilden sie die Nettoliquidität. Diese erhöhte sich zum 30. September 2025 auf 180,4 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 84,2 Mio. Euro). Die Gesamtliquidität betrug 250,7 Mio. Euro
(31. Dezember 2024: 229,4 Mio. Euro).
Investitionsanalyse
Die Investitionen in Sachanlagen (inklusive Zugänge von Nutzungsrechten nach IFRS 16) und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich von Januar bis September 2025 auf 94,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 81,5 Mio. Euro). Dies entspricht, bezogen auf den Umsatz, einer Investitionsquote von 8,3 Prozent, nach 7,7 Prozent in den ersten neun Monaten des Vorjahres.
Auf Investitionen in Sachanlagen entfielen 12,9 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 38,1 Mio. Euro). Die Investitionsquote des Sachanlagevermögens lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 bei 1,1 Prozent (Q1-Q3 2024: 3,6 Prozent). Die Zugänge von Nutzungsrechten im Rahmen von Leasingverhältnissen betrugen 56,5 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 9,4 Mio. Euro). Der wesentliche Anteil hieran entfiel mit 50,0 Mio. Euro auf den Zugang der neuen Produktionshalle am Sandershäuser Berg, die im Januar 2025 übernommen wurde. Die Abschreibungen auf Sachanlagen inklusive der Abschreibungen auf Nutzungsrechte im Rahmen von Leasingverhältnissen betrugen 58,8 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 23,8 Mio. Euro). In Höhe von 29,2 Mio. Euro sind hierin Wertminderungsaufwendungen für Maschinen und Produktionsanlagen enthalten, bei denen der erzielbare Betrag geringer als der Buchwert war.
3 Für die Definition der vorstehenden Kennzahl verweisen wir auf das im Geschäftsbericht 2024 enthaltene Finanzglossar.
Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte beliefen sich auf 25,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2024: 34,0 Mio. Euro). Sie entfielen überwiegend auf Entwicklungsprojekte. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte betrugen inklusive Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte aufgrund gesunkener Ertragsaussichten, 47,5 Mio. Euro und lagen damit deutlich über dem Wert des Vorjahres von 13,7 Mio. Euro.
VermögenslageDie Bilanzsumme verringerte sich zum 30. September 2025 um 9,8 Prozent auf 1.390,0 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 1.541,2 Mio. Euro). Die langfristigen Vermögenswerte lagen mit 464,8 Mio. Euro unter dem Niveau zum Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 478,8 Mio. Euro). Wesentliche Zugänge betrafen Nutzungsrechte im Rahmen von Leasingverhältnissen, während sich Wertminderungsaufwendungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen gegenläufig auswirkten.
Das Nettoumlaufvermögen 3 sank im Vergleich zum Vorjahresende deutlich auf 251,6 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 473,0 Mio. Euro). Es entsprach damit 15,7 Prozent des Umsatzes der vergangenen zwölf Monate. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Ende des dritten Quartals 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024 um 2,5 Prozent auf 211,4 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 216,9 Mio. Euro) verringert. Die Debitorenlauf-zeit lag mit 48,7 Tagen unter dem Niveau zum Ende des Vorjahres (31. Dezember 2024: 59,0 Tage). Der Bestand an Vorräten reduzierte sich auf 387,4 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 563,6 Mio. Euro). Die Umsatzentwicklung der Division Home & Business Solutions im Geschäftsjahr 2025 und die hieraus resultierende reduzierte Erwartungshaltung für die Folgejahre führten zu Wertminderungsaufwendungen und Verschrottungen auf Vorräte in Höhe von 121,4 Mio. Euro.
Der Gesamtbestand an Rückstellungen reduzierte sich im Berichtszeitraum, unter anderem infolge des Verbrauchs von Personalrückstellungen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms sowie geschlossener Vergleichsvereinbarungen zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten, deutlich auf 200,0 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 231,5 Mio. Euro). Rückstellungen für Droh-verluste aufgrund von Abnahmeverpflichtungen stiegen auf 33,6 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 15,6 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere das Segment Large Scale & Project Solutions betretfend, lagen mit 197,4 Mio. Euro deutlich über dem Wert zum Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 147,1 Mio. Euro). Der Anteil der Lieferantenkredite am Gesamtkapital belief sich auf 14,2 Prozent und lag damit ebenfalls oberhalb des Vergleichswerts zum Vorjahresende (31. Dezember 2024: 9,5 Prozent). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2025 konnte die SMA Gruppe die Inanspruchnahme der Kreditlinie um 75,0 Mio. Euro reduzieren. Zum 30. September 2025 betrugen die Verbindlichkeiten aus dieser Inanspruchnahme 70,0 Mio. Euro.
Die Eigenkapitalausstattung des Konzerns reduzierte sich ebenfalls auf 402,2 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 553,3 Mio. Euro). Die SMA Gruppe verfügt über eine Eigenkapitalquote in Höhe von 28,9 Prozent (31. Dezember 2024: 35,9 Prozent).
PROGNOSEBERICHT PräambelDie Prognosen des Vorstands beinhalten alle zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Berichts bekannten Faktoren, die einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen können. Hierbei sind sowohl allgemeine Marktindikatoren als auch branchenbezogene und unternehmens-spezifische Sachverhalte einbezogen. Sämtliche Einschätzungen beziehen sich auf einen Zeitraum von einem Jahr.
Gesamtwirtschaftliche SituationDie Weltwirtschaft befindet sich im Wandel - anhaltende Risiken dämpfen die konjunkturellen Aussichten
Trotz einer Abschwächung der Weltwirtschaft erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) für 2025 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent (Juli-Prognose: 3,0 Prozent) nach 3,3 Prozent im Jahr 2024 (World Economic Outlook, Oktober 2025). Gründe für die leichte Verbesserung sind geringere Auswirkungen durch die US-Zollmaßnahmen sowie günstigere Finanzbedingungen, fiskalpolitische Impulse in Europa und China sowie Investitionen im Bereich künstlicher Intelligenz. Risiken sieht der IWF in Handelskonflikten und Protektionismus sowie hohen Staatsschulden und anhaltenden geopolitischen Spannungen. Für 2026 wird ein Wachstum von 3,1 Prozent erwartet.
Die Konjunktur in den USA schwächt sich laut IWF von 2,8 Prozent im Jahr 2024 auf 2,0 Prozent ab. Gründe für die deutliche Verlangsamung sind Handelsbarrieren und Zölle sowie politische Unsicherheiten und ein schwacher Arbeitsmarkt.
Für die Eurozone wird im laufenden Jahr dagegen ein Wachstum von 1,2 Prozent prognostiziert (2024: 0,9 Prozent). Steigende Reallöhne und eine Erholung des Privatkonsums wirken sich positiv aus. Dennoch bremsen die hohe Unsicherheit und Handelsspannungen die Konjunktur aus.
Deutschland soll mit 0,2 Prozent in diesem Jahr wieder leicht wachsen (2024: −0,5 Prozent). Allerdings bleiben Exporte durch globale Handelskonflikte unter Druck und die Industrie entwickelt sich weiterhin schwach.
Gestützt durch staatliche Konjunkturmaßnahmen und eine stabile Inlandsnachfrage wird für China ein Wirtschaftswachstum von 5,2 Prozent erwartet (2024: 5,3 Prozent). Eine Eskalation des Handelskonflikts mit den USA könnte diese Prognose allerdings deutlich belasten.
Nach einer globalen Inflation von durchschnittlich 5,8 Prozent im Jahr 2024 rechnet der IWF im laufenden Jahr mit einem Rückgang auf 4,2 Prozent und 3,7 Prozent für 2026 mit deutlichen Unterschieden in den einzelnen Ländern. Zudem könnten die Unsicherheiten infolge von Handelskonflikten, Zollerhöhungen und politischer Instabilität die Inflation weiter erhöhen.
Künftige wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der PhotovoltaikindustrieSolarenergie wird zur bedeutendsten Energiequelle 4
Die Internationale Energie Agentur (IEA) betont die wichtige Rolle der Solarenergie zur Milde-rung der Folgen des Klimawandels. In ihrer Studie "Net Zero by 2050 - A Roadmap for the Global Energy Sector" wird beschrieben, dass die globale Energieversorgung im Jahr 2050 größtenteils auf erneuerbaren Energien basieren müsse, mit Solarenergie als größter einzelner Versorgungsquelle. Der "World Energy Outlook 2024" der IEA zeigt auf, dass die Stromnach-frage schneller wächst als der Gesamtenergiebedarf. Getrieben wird die Nachfrage durch die Elektrifizierung der Mobilität und Kühlung, aber auch durch die Nutzung künstlicher Intelligenz und Rechenzentren. Der Einsatz von KI trage aber nicht nur zur erhöhten Nachfrage bei, sondern auch zur Effizienzsteigerung. So könne KI das Energiemanagement verbessern, da Stromnetze optimiert, Innovationszyklen verkürzt und Angebot und Nachfrage effizienter gesteuert werden können.
Laut dem "New Energy Outlook 2024" von Bloomberg New Energy Finance müssen ab 2024 die weltweiten CO2-Emissionen in allen Sektoren deutlich sinken, um das Ziel der globalen Klimaneutralität bis 2050 zu realisieren. Im Stromsektor müssen die CO2-Emissionen um 93 Prozent reduziert werden, was mit einer Verdreifachung der erneuerbaren Erzeugungs-kapazitäten bis 2035 sowie einer weiteren Verdopplung bis 2040 einhergeht. Die globalen Investitionen sowohl in klimafreundliche Technologien für die Stromerzeugung und -speiche-rung als auch in komplementäre Technologien wie Elektrofahrzeuge, Stromnetze usw. müssen von heute ca. 1,7 Billionen US-Dollar auf deutlich über 5 Billionen US-Dollar pro Jahr steigen.
4 Quelle: DNV "Energy Transition Outlook 2023"
Neben den Klimaschutzzielen tragen die weiter sinkenden Kosten für erneuerbare Energien zum erwarteten Wachstum von Solar- und Windenergie bei. Die Expert*innen von Bloomberg New Energy Finance stufen neu gebaute Wind- oder Solarkraftwerke in fast allen wichtigen Märkten bereits heute als die kostengünstigste Form der Stromerzeugung ein. Diese Märkte decken derzeit etwa 77 Prozent des globalen BIP und 91 Prozent der gesamten Stromerzeugung ab. Diese Entwicklung wird vor allem von China stark vorangetrieben, wie die seit Jahren sehr hohen Zubauzahlen für Photovoltaikanlagen verdeutlichen.
Zusätzlich zu den sukzessive sinkenden Stromgestehungskosten von Solarstromanlagen lässt sich deren dezentrale und ortsnahe Erzeugung sehr gut mit Speichern kombinieren. Die Verbindung von Photovoltaik und Speichern ist daher für private, gewerbliche und industrielle Verbraucher*innen besonders attraktiv.
Globaler PV-Zubau über Vorjahresniveau
Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Vorstand der SMA Solar Technology AG mit einem Zubau der weltweit neu installierten Photovoltaikleistung von ca. 530 bis 570 GW (2024: 531 GW). Die weltweiten Investitionen in PV- und Speicher-Systemtechnologie inklusive Batterien werden sich nach Einschätzung des Vorstands für das Gesamtjahr 2025 auf Vorjahresniveau bewegen und bei 28 bis 30 Mrd. Euro liegen (2024: 28,8 Mrd. Euro). Aufgrund von Vorziehetfekten in China, dem mit Abstand größten PV-Markt, werden die globalen Neuinstallationen im ersten Halbjahr deutlich höher ausfallen als in der zweiten Jahres-hälfte. Der Etfekt in China ist auf die Änderung der Vergütungsbedingungen Mitte des Jahres zurückzuführen.
In vielen Ländern, insbesondere in den USA, Australien, Deutschland, Großbritannien, Italien sowie einer zunehmenden Anzahl europäischer Staaten, gewinnen Batteriespeicher immer mehr an Bedeutung, weil diese zusammen mit erneuerbaren Energien die Unabhängigkeit von traditionellen Energiequellen weiter verbessern. Der Eigenverbrauch von Solarstrom ist für private und gewerbliche Betreiber dieser Anlagen eine besonders attraktive Option. Im Großanlagenbereich werden Batteriespeicher zunehmend zum Beispiel für Netzdienst-leistungen eingesetzt.
Die erwartete Marktentwicklung gilt vorbehaltlich einer grundsätzlich störungsfrei bleibenden Liefersituation.
Stagnierende Nachfrage im Segment privater Kleinanlagen
Im Bereich der privaten Kleinanlagen rechnet der Vorstand der SMA Solar Technology AG für 2025 mit Investitionen von 8,4 bis 9,4 Mrd. Euro (2024: 9,8 Mrd. Euro) in PV- und Speicher-Systemtechnik inklusive Speicher. Dabei machen die Speicher ca. die Hälfte aus. Die erwartete Marktentwicklung setzt für die Kernmärkte in Europa und Nordamerika positive saisonale Etfekte über die Sommerzeit sowie eine Belebung der Gesamtnachfrage im Laufe des zweiten Halbjahres voraus.
Die geringeren Investitionen gehen mit einem geringeren Zubau neu installierter PV-Leistung einher, der 2025 nach aktuellen Schätzungen bei 35 bis 40 GW (2024: 40,2 GW) liegen wird. Der erwartete Rückgang in der DACH-Region kann nicht durch andere Länder kompensiert werden. In diesen Ländern ist die Investitionszurückhaltung aufgrund der Förderland-schaft und nach den hohen Zubauraten der vergangenen Jahre, bedingt durch die massiven Strompreissteigerungen infolge des Ukraine-Kriegs, zu spüren.
Das Potenzial für Energiemanagement-Lösungen in diesem Segment schätzt der Vorstand auf 1,4 bis 1,8 Mrd. Euro (2024: 1,5 Mrd. Euro). Zum Energiemanagement zählen Angebote zur Eigenverbrauchsoptimierung, zur Integration von Mobilitäts- und Wärmelösungen in ein ganzheitliches PV-Energiesystem sowie die plattformbasierte Anbindung eines privaten PV-Anlagenbetreibers an den Energiemarkt.
Segment der Gewerbeanlagen in EMEA leicht fallend
Im Bereich der Gewerbeanlagen erwartet der Vorstand der SMA Solar Technology AG für 2025 einen Rückgang der Investitionen in PV- und Speicher-Systemtechnologie inklusive Speicher auf ca. 6,2 bis 7,2 Mrd. Euro (2024: 7,3 Mrd. Euro). Auf Speicher entfallen rund ein Viertel der Investitionen. Der Zubau an neu installierter PV-Leistung, in die die Investitionen fließen, wird sich auf 139 bis 154 GW belaufen (2024: 165,9 GW). Die bedeutendsten Märkte werden China, Indien, Japan, Deutschland, Frankreich, Italien und die USA sein. Auf Gesamtjahressicht wird für die europäischen Märkte eine stabile Entwicklung erwartet. Der chinesische Markt war im ersten Halbjahr von erheblichen Vorziehetfekten geprägt, sodass für das zweite Halbjahr ein deutlich niedrigerer Zubau zu erwarten ist. Sofern dies nicht oder nur bedingt eintritt, kann von einem wachsenden globalen Markt für Gewerbeanlagen 2025 ausgegangen werden. Diese Tendenzen gelten analog für das Großanlagen-Segment.
Das Geschäftsfeld Energiemanagement entwickelt sich im Bereich der Gewerbeanlagen positiv. Die Investitionen in diesem Feld schätzt der Vorstand der SMA Solar Technology AG auf 1,2 bis 1,6 Mrd. Euro (2024: 1,1 Mrd. Euro).
Investitionen im Großanlagen-Segment steigen
PV-Großanlagen und -Kraftwerke bilden das größte Marktsegment ab. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG schätzt die Investitionen in PV- und Speicher-Systemtechnik in diesem Segment auf 13,8 bis 14,8 Mrd. Euro (2024: 12,1 Mrd. Euro). Dem gegenüber stehen neu zu installierende PV-Kraftwerke mit einer Leistung von 355 bis 380 GW (2024: 325 GW).
In den USA, Australien, Deutschland und einer zunehmenden Anzahl an europäischen Märkten sind Batteriespeicherkraftwerke, die unabhängig von PV-Anlagen zur Zwischen-speicherung von Strom zur Netzstabilisierung und zur Teilnahme am Energiemarkt eingesetzt werden, ein wichtiger Wachstumstreiber. Darüber hinaus bietet die Installation von kombinierten PV-Speicher-Kraftwerken zusätzliches Wachstumspotenzial für eine von fossilen Energie-trägern unabhängige Energieversorgung. Der erwartete Zubau an Speichersystemtechnik für diese beiden Anwendungen wird weltweit auf 90 bis 100 GW geschätzt.
5 Einschließlich nicht EBITDA-wirksamer negativer Einmaletfekte von ca. 50 bis 65 Mio. Euro.
Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen Entwicklung der SMA GruppeErweiterung des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms aufgrund anhaltender Marktschwäche in der Division Home & Business Solutions
Der Vorstand der SMA Solar Technology AG hat am 1. September 2025 die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angepasst. Grund ist die für das Geschäftsjahr 2025 und die Folgejahre zu erwartende Umsatzentwicklung in der Division Home & Business Solutions, die sich im Laufe des dritten Quartals noch einmal deutlich verschlechtert hat. Hierdurch entstehen auf divisionsbezogene Vermögenswerte zusätzliche Wertminderungsaufwendungen wie Vorratsabwertungen, Sonderabschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte und Sachanlagen wie Produktionsanlagen. Zudem fallen zusätzliche Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen an.
Neben den Einmaletfekten von 44,5 Mio. Euro im zweiten Quartal 2025 geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2025 von zusätzlichen Einmalaufwendungen in Höhe von voraussichtlich 170 Mio. Euro bis 220 Mio. Euro aus 5. Davon wurden 158,5 Mio. Euro im dritten Quartal berücksichtigt.
Durch die vorgenannten Einmaletfekte geht der Vorstand von einem EBITDA zwischen
−80 Mio. Euro und −30 Mio. Euro aus (vorher: 70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro; IST 2024:
−16,0 Mio. Euro). Der Umsatz wird zwischen 1.450 Mio. Euro und 1.500 Mio. Euro erwartet (vorher: 1.500 Mio. Euro bis 1.550 Mio. Euro; IST 2024: 1.530,0 Mio. Euro).
Aufgrund der anhaltenden schwachen Marktentwicklung in den Marktsegmenten für Privat-und Gewerbeanlagen erweitert der Vorstand zudem die bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen insbesondere in der Division Home & Business Solutions. Hiermit werden zusätzliche jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von voraussichtlich mehr als 100 Mio. Euro bis Ende 2027 angestrebt.
Die größten Hebel zur Erreichung des Einsparpotenzials liegen in der Optimierung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, die sich unter anderem aus einer Anpassung des Produktportfolios, einer stärkeren Nutzung des bestehenden Competence Center in Indien und einem Rückzug aus unprofitablen Märkten ergeben. Darüber hinaus erfolgt eine Anpassung der Produktionsstrategie mit einer reduzierten Wertschöpfungstiefe bei der Hardware und einem Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten in Polen sowie eine effizientere Servicestrategie mit verbesserten Servicezeiten, reduzierten Kosten und angepassten Preisen. Zudem sollen das Corporate Center verschlankt und die Betriebskosten weiter reduziert werden. Durch diese Maßnahmen werden zusätzliche 300 Vollzeitstellen in Deutschland sowie 50 Vollzeitstellen im Ausland bis Ende 2026 abgebaut. Durch die Restrukturierung kann sich die SMA Gruppe künftig noch stärker auf ihre Kernkompetenzen wie Cybersicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit sowie ganzheitliche Lösungen nach höchsten Standards fokussieren.
Für die einzelnen Divisionen geht der Vorstand davon aus, dass der Umsatz in der Division Large Scale & Project Solutions leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres liegt. Für die Division Home & Business Solutions wird ein Umsatz deutlich unter dem Vorjahr erwartet. EBITDA und EBIT werden im Geschäftsjahr 2025 durch die Einmaletfekte im Rahmen des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms negativ beeinflusst sein.
Die Investitionen (inklusive aktivierter Entwicklungsleistungen und Leasinginvestitionen) werden 2025 mit ca. 105 Mio. Euro unter dem Niveau von 2024 liegen (IST 2024: 119,8 Mio. Euro).
Einschließlich der Vorratsabwertungen im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand zum Jahresende ein Nettoumlaufvermögen zwischen 16 und 19 Prozent vom Umsatz. Durch die strenge Kostendisziplin und ein verbessertes Working Capital-Management liegt die zu erwartende Nettoliquidität zum 31. Dezember 2025 mit 150 Mio. Euro signifikant über dem Vorjahr (2024: 84,2 Mio. Euro).
Für Details zu Risiken verweisen wir auf den Risiko- und Chancenbericht im SMA Geschäftsbericht 2024.
Übersicht Prognose SMA Gruppe 2025
Kennzahl | Prognose 2025 | IST 2024 |
Umsatz in Mio. Euro | 1.450 bis 1.500 | 1.530,0 |
Verkaufte Wechselrichter-Leistung in GW | 19 bis 21 | 19,5 |
EBITDA in Mio. Euro | −80 bis −30 | −16,0 2 |
Investitionen in Mio. Euro | ca. 105 | 119,8 |
Nettoumlaufvermögen in % vom Umsatz | 16 bis 19 1 | 30,9 |
Nettoliquidität in Mio. Euro | ca. 150 | 84,2 |
EBIT in Mio. Euro | −190 bis −140 | −93,12 |
1 Einschließlich Wertberichtigungen
2 Einschließlich 19 Mio. Euro positiver Einmaletfekt aus dem Verkauf der Anteile an der elexon GmbH
Für die einzelnen SMA Divisionen prognostiziert der Vorstand der SMA Solar Technology AG im Geschäftsjahr 2025 folgende Entwicklung:
Übersicht Divisionsprognose1 2025 | ||
Divisionen | Umsatz | EBIT |
Home & Business Solutions | Stark sinkend | Leicht sinkend |
Large Scale & Project Solutions | Leicht steigend | Leicht steigend |
1 Umsatz stark sinkend: <−6 % - <−10 %; Umsatz leicht steigend: >−3 % - <+3 %, EBIT leicht sinkend: <−5 % - >−10 %; EBIT leicht steigend: >+5 % - <+10 % |
Konsequenter Ausbau der System- und Lösungskompetenz
Der Vorstand der SMA Solar Technology AG sieht auch zukünftig attraktive Wachstums-perspektiven in den für die SMA Gruppe adressierbaren Märkten. Wesentliche Treiber sind die Zukunftsfelder Speicher, E-Mobilität und digitale Energiedienstleistungen. Mit dem im September 2024 initiierten und im September 2025 erweiterten Restrukturierungs- und Trans-formationsprogramm wird die Positionierung als einer der führenden globalen System- und Lösungsanbieter angestrebt. Durch die zusätzlichen Maßnahmen werden die Kosten in der Division Home & Business Solutions und im Corporate Center nochmals deutlich reduziert und die Effizienz nachhaltig erhöht.
Niestetal, 3. November 2025
SMA Solar Technology AG Der Vorstand
KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS Gewinn- und Verlustrechnung SMA Gruppe Gesamtergebnisrechnung SMA Gruppein TEUR | Juli - Sept. (Q3) 2025 | Juli - Sept. (Q3) 2024 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2025 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2024 |
Umsatzerlöse | 449.877 | 300.371 | 1.134.733 | 1.059.691 |
Herstellungskosten des Umsatzes | 488.288 | 237.148 | 1.048.536 | 798.903 |
Bruttoergebnis vom Umsatz | −38.411 | 63.223 | 86.197 | 260.789 |
Vertriebskosten | 27.326 | 33.619 | 87.104 | 104.845 |
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | 23.465 | 21.683 | 67.532 | 70.605 |
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | 22.755 | 23.724 | 69.652 | 66.302 |
Sonstige betriebliche Erträge | 20.163 | 16.702 | 73.138 | 54.334 |
Sonstige betriebliche Aufwendungen | 12.411 | 11.098 | 58.258 | 27.401 |
Operatives Ergebnis (EBIT) | −104.205 | −10.198 | −123.211 | 45.969 |
Finanzielle Erträge | 839 | −285 | 1.724 | 2.898 |
Finanzielle Aufwendungen | 4.541 | 4.130 | 12.329 | 7.704 |
Finanzergebnis | −3.702 | −4.415 | −10.605 | −4.806 |
Ergebnis vor Steuern | −107.906 | −14.613 | −133.816 | 41.163 |
Ertragsteuern (Aufwand (+) / Ertrag (−)) | −5.758 | −5.241 | 10.723 | 6.434 |
Konzernergebnis | −102.148 | −9.372 | −144.539 | 34.729 |
davon den Aktionär*innen der SMA AG zustehend | −102.148 | −9.372 | −144.539 | 34.729 |
Ergebnis je Aktie, unverwässert (EUR) | −2,94 | −0,27 | −4,16 | 1,00 |
Ergebnis je Aktie, verwässert (EUR) | −2,94 | −0,27 | −4,16 | 1,00 |
Anzahl der Stammaktien (in tausend Stück) | 34.700 | 34.700 | 34.700 | 34.700 |
in TEUR | Juli - Sept. (Q3) 2025 | Juli - Sept. (Q3) 2024 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2025 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2024 |
Konzernergebnis | −102.148 −1.103 | −9.372 −1.839 | −144.539 −6.550 | 34.729 |
Unrealisierte Gewinne (+) / Verluste (−) aus der Währungs-umrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | −218 | |||
Veränderung des im Eigenkapital erfassten Betrags (Währungsumrechnung) | −1.103 | −1.839 | −6.550 | −218 |
Gesamtergebnis | −103.251 | −11.211 | −151.089 | 34.511 |
davon den Aktionär*innen der SMA AG zustehend | −103.251 | −11.211 | −151.089 | 34.511 |
in TEUR | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
AKTIVA | ||
Immaterielle Vermögenswerte | 94.519 271.021 | 120.578 |
Sachanlagen | 265.316 | |
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 3.728 11.934 | 3.888 |
Sonstige finanzielle Vermögenswerte, langfristige | 10.331 | |
Latente Steueransprüche | 83.626 464.828 | 78.653 |
Langfristige Vermögenswerte | 478.766 | |
Vorräte | 387.410 211.377 | 563.565 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 216.905 | |
Sonstige finanzielle Vermögenswerte, kurzfristige (gesamt) | 63.437 | 46.725 |
Mietsicherheiten und als Sicherheiten hinterlegte Barmittel | 31.035 32.402 | 33.600 |
Übrige sonstige finanzielle Vermögenswerte, kurzfristige | 13.125 | |
Ertragsteuererstattungsansprüche | 4.800 18.310 | 4.928 |
Umsatzsteuerforderungen | 19.742 | |
Sonstige nichtfinanzielle Vermögenswerte, kurzfristige | 20.142 219.676 | 14.763 |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 195.832 | |
Kurzfristige Vermögenswerte | 925.152 | 1.062.460 |
Gesamtvermögen | 1.389.980 | 1.541.226 |
in TEUR | 30.09.2025 | 31.12.2024 |
PASSIVA | ||
Gezeichnetes Kapital | 34.700 119.200 | 34.700 |
Kapitalrücklage | 119.200 | |
Gewinnrücklagen | 248.327 402.227 | 399.416 |
Eigenkapital der Aktionär*innen der SMA Solar Technology AG | 553.316 | |
Rückstellungen, langfristige | 96.024 82.846 | 103.489 |
Finanzverbindlichkeiten, langfristige | 41.058 | |
Vertragliche Verpflichtungen, langfristige | 132.235 1.330 | 138.106 |
Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten, langfristige | 2.347 | |
Latente Steuerschulden | 4.535 | 3.517 |
Langfristiges Fremdkapital | 316.970 104.004 | 288.517 |
Rückstellungen, kurzfristige | 128.002 | |
Finanzverbindlichkeiten, kurzfristige | 82.213 197.419 | 155.171 |
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 147.066 | |
Ertragsteuerverbindlichkeiten | 27.506 149.813 | 17.115 |
Erhaltene Anzahlungen (vertragliche Verpflichtungen) | 160.404 | |
Sonstige vertragliche Verpflichtungen, kurzfristige | 59.814 883 | 59.959 |
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, kurzfristige | 1.004 | |
Sonstige nichtfinanzielle Verbindlichkeiten, kurzfristige | 49.131 670.783 | 30.672 |
Kurzfristiges Fremdkapital | 699.393 | |
Gesamtkapital | 1.389.980 | 1.541.226 |
in TEUR | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2025 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2024 |
Konzernergebnis | −144.539 | 34.729 |
Ertragsteuern | 10.723 10.605 | 6.434 |
Finanzergebnis | 4.806 | |
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 106.307 | 37.534 |
Veränderung von Rückstellungen | −31.463 | −29.496 |
Ergebnis aus dem Abgang von Anlagevermögen | 4.322 | 1.189 |
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge | 199.310 | 6.503 |
Empfangene Zinszahlungen | 1.190 | 1.307 |
Geleistete Zinszahlungen | −5.047 | −2.415 |
Ertragsteuerzahlungen | −6.235 | −7.209 |
Brutto-Cashflow | 145.173 | 53.382 |
Veränderung Vorräte | −25.541 | −193.917 |
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | −4.019 | 75.053 |
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 50.353 | −91.729 |
Veränderung übriges Nettovermögen / | ||
Sonstige nicht zahlungswirksame Vorgänge | −16.828 | −9.567 |
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | 149.138 | −166.778 |
in TEUR | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2025 | Jan. - Sept. (Q1 - Q3) 2024 |
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | −12.919 | −38.091 |
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 12 −25.208 | 23 |
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | −33.998 | |
Mittelzufluss aus dem Verkauf von Anteilen an Tochterunternehmen abzüglich abgegebener Zahlungsmittel | 3.524 0 | 18.532 |
Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 43.100 | |
Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 0 −34.591 | −613 |
Cashflow aus Investitionstätigkeit | −11.047 | |
Veränderung von finanziellen Verbindlichkeiten | 222 −13.017 | 213 |
Rückzahlung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | −8.092 | |
Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 0 −74.952 | 145.741 |
Rückzahlung von finanziellen Verbindlichkeiten | −6 | |
Dividendenzahlung der SMA Solar Technology AG | 0 −87.747 | −17.350 |
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 120.506 | |
Nettozunahme / -abnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | 26.800 | −57.319 |
Nettozunahme / -abnahme durch Wechselkursänderungen | −2.956 195.832 | −320 |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. | 219.383 | |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.09. | 219.676 | 161.742 |
Unterschied
in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | aus Währungs-umrechnung | Übrige Gewinnrücklagen | Konzern-eigenkapital |
Eigenkapital zum 01.01.2024 | 34.700 | 119.200 | 1.694 | 530.588 | 686.182 |
Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 34.729 | 34.729 |
Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | −219 | 0 | −219 |
Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 34.510 |
Ausschüttung bei der SMA Solar Technology AG | 0 | 0 | 0 | 17.350 | 17.350 |
Eigenkapital zum 30.09.2024 | 34.700 | 119.200 | 1.475 | 547.967 | 703.342 |
in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Unterschied aus Währungs-umrechnung | Übrige Gewinnrücklagen | Konzern-eigenkapital |
Eigenkapital zum 01.01.2025 | 34.700 | 119.200 | 3.906 | 395.510 | 553.316 |
Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | −144.539 | −144.539 |
Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | −6.550 | 0 | −6.550 |
Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | −151.089 |
Ausschüttung bei der SMA Solar Technology AG | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Eigenkapital zum 30.09.2025 | 34.700 | 119.200 | −2.644 | 250.971 | 402.227 |
Die Segmente der SMA Gruppe werden einzeln im Kapitel "Ertragslage" erläutert. Die Segmentstruktur der SMA hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert. Zum 1. Mai 2025 wurden die bisherigen Geschäftssegmente Home Solution sowie Commercial & Industrial Solution zum neuen Segment Home & Business Solutions (HBS) zusammengeführt. Für Zwecke der Stetigkeit werden in den nachfolgenden Tabellen die Angaben zu den bisher berichteten operativen Segmenten Home Solutions und Commercial & Industrial Solutions als Untergrößen zum Segment Home & Business Solutions dargestellt.
Die Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für das dritte Quartal der Jahre 2025 und 2024 wie folgt dar:
in Mio. Euro | Q3 2025 | Q3 2024 | Q3 2025 | Q3 2024 |
Segmente | 68,9 | 4,6 | −192,8 | |
Home & Business Solutions | −57,1 | |||
Home Solutions | 56,6 12,3 | 2,0 2,6 | −203,5 10,7 | −25,0 |
C&I Solutions | −32,1 | |||
Large Scale & Project Solutions | 1,5 70,4 | 0,8 5,4 | 86,3 −106,5 | 53,9 |
Summe Segmente | −3,2 | |||
Überleitung | 7,8 78,2 | 7,8 13,2 | 2,3 −104,2 | −7,0 −10,2 |
Fortgeführtes Geschäft |
Abschreibungen Operatives Ergebnis (EBIT)
Umsatzerlöse Waren extern
Umsatzerlöse Dienstleistungen extern
Summe Umsatzerlöse
in Mio. Euro | Q3 2025 | Q3 2024 | Q3 2025 | Q3 2024 | Q3 2025 | Q3 2024 |
Segmente | 61,3 | 67,6 | 3,8 | 4,7 | 65,1 | |
Home & Business Solutions | 72,3 | |||||
Home Solutions | 26,9 | 34,6 | 2,4 | 2,6 | 29,3 | 37,2 |
C&I Solutions | 34,4 | 33,0 | 1,4 | 2,1 | 35,8 | 35,1 |
Large Scale & Project Solutions | 355,8 | 212,9 | 29,0 | 15,2 | 384,8 | 228,1 |
Summe Segmente | 417,1 | 280,5 | 32,8 | 19,9 | 449,9 | 300,4 |
Überleitung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
Fortgeführtes Geschäft | 417,1 | 280,5 | 32,8 | 19,9 | 449,9 | 300,4 |
in Mio. Euro | Q3 2025 | Q3 2024 |
EMEA | 190,1 | 154,5 |
Americas | 230,9 22,7 | 121,1 |
APAC | 27,4 | |
Erlösschmälerungen | −6,3 437,4 | −2,6 |
Summe externe Umsatzerlöse | 300,4 | |
davon Deutschland | 85,0 | 55,4 |
Umsatzerlöse nach Regionen (Zielmarkt der Ware)
Die Segmentinformationen gemäß IFRS 8 stellen sich für die ersten neun Monate der Jahre 2025 und 2024 wie folgt dar:
Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | Q1 - Q3 | |
in Mio. Euro | 2025 | 2024 | 2025 | 2024 | 2025 | 2024 |
Segmente | 170,1 | 280,0 | 11,2 | 15,7 | 181,3 | |
Home & Business Solutions | 295,7 | |||||
Home Solutions | 75,5 | 137,7 | 7,9 | 9,3 | 83,4 | 147,0 |
C&I Solutions | 94,6 | 142,3 | 3,3 | 6,4 | 97,9 | 148,7 |
Large Scale & Project Solutions | 872,0 | 716,1 | 81,5 | 47,9 | 953,4 | 764,0 |
Summe Segmente | 1.042,1 | 996,1 | 92,7 | 63,6 | 1.134,7 | 1.059,7 |
Überleitung | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
Fortgeführtes Geschäft | 1.042,1 | 996,1 | 92,7 | 63,6 | 1.134,7 | 1.059,7 |
Umsatzerlöse Waren extern
Umsatzerlöse Dienstleistungen extern
Summe Umsatzerlöse
Umsatzerlöse nach Regionen (Zielmarkt der Ware)
in Mio. Euro | Q1 - Q3 2025 | Q1 - Q3 2024 |
EMEA | 525,7 | 541,4 |
Americas | 456,6 152,5 | 435,5 |
APAC | 98,1 | |
Erlösschmälerungen | −0,1 1.134,7 | −15,3 |
Summe externe Umsatzerlöse | 1.059,7 | |
davon Deutschland | 226,0 | 258,8 |
Abschreibungen Operatives Ergebnis (EBIT)
in Mio. Euro | Q1 - Q3 2025 | Q1 - Q3 2024 | Q1 - Q3 2025 | Q1 - Q3 2024 |
Segmente | 77,9 60,5 | 13,1 5,3 | −322,1 −284,6 | |
Home & Business Solutions | −123,8 | |||
Home Solutions | −46,6 | |||
C&I Solutions | 17,4 3,6 | 7,8 2,3 | −37,5 199,7 | −77,2 |
Large Scale & Project Solutions | 154,4 | |||
Summe Segmente | 81,5 24,8 | 15,4 22,1 | −122,4 −0,9 | 30,6 |
Überleitung | 15,4 | |||
Fortgeführtes Geschäft | 106,3 | 37,5 | −123,3 | 46,0 |
Die Überleitungen der Segmentgrößen auf die jeweiligen in den Abschlüssen enthaltenen Größen ergeben sich wie folgt:
in Mio. Euro | Q3 2025 | Q3 2024 | Q1 - Q3 2025 | Q1 - Q3 2024 |
Summe Segmentergebnisse (EBIT) | −106,5 2,3 | −3,2 −7,0 | −122,4 −0,9 | 30,6 |
Eliminierung Konzern-EBIT | 15,4 | |||
−104,2 −3,7 | −10,2 −4,4 | −123,2 −10,6 | 46,0 | |
Finanzergebnis | −4,8 | |||
Ergebnis vor Ertragsteuern | −107,9 | −14,6 | −133,8 | 41,2 |
In der Überleitung werden Sachverhalte ausgewiesen, die definitionsgemäß nicht Bestandteil der Segmente sind. Insbesondere sind darin nicht allokierte Teile der Konzernzentrale, unter anderem die zentralverwalteten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Finanzinstrumente sowie Gebäude, enthalten, deren Aufwendungen auf die Segmente umgelegt werden. Geschäftsbeziehungen zwischen den Segmenten werden in der Überleitung eliminiert.
Finanzkalender
26.03.2026 Verötfentlichung Geschäftsbericht 2025
13.05.2026 Verötfentlichung Quartalsmitteilung Januar bis März 2026
09.06.2026 Hauptversammlung 2026
13.08.2026 Verötfentlichung Halbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2026
12.11.2026 Verötfentlichung Quartalsmitteilung Januar bis September 2026
Impressum KontaktEingetragene Warenzeichen
Das SMA Firmenlogo, Altenso, Coneva, Energy that Changes, ennexOS, Sunny Boy, Sunny Central, Sunny Highpower, Sunny Highpower PEAK, Sunny Island, Sunny Portal, Sunny Tripower, SMA und SMA Solar Technology sind in vielen Ländern der Welt eingetragene Warenzeichen der SMA Solar Technology AG.
Haftungsausschluss
Die Quartalsmitteilung, insbesondere der Prognosebericht als Teil des Lageberichts, enthält
Herausgeber
SMA Solar Technology AG
Text
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34266 Niestetal Germany
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Nachhaltigkeit sustainability@SMA.de https://www.sma.de/nachhaltigkeit
verschiedene Prognosen und Erwartungen sowie Aussagen, die die zukünftige Entwicklung des SMA Konzerns und der SMA Solar Technology AG betretfen. Diese Aussagen beruhen auf Annahmen und Schätzungen und können mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse sowie die Finanz- und Vermögenslage können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Gründe hierfür können, neben anderen, Marktschwankungen, die Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohstotfe sowie der Finanzmärkte und Wechselkurse, Veränderungen nationaler und internationaler Gesetze und Vorschriften oder grundsätzliche Veränderungen des wirtschaftlichen und politischen Umfelds sein. Es ist weder beabsichtigt noch übernimmt SMA eine gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren oder sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieser Quartalsmitteilung anzupassen.
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SMA Solar Technology AG published this content on November 13, 2025, and is solely responsible for the information contained herein. Distributed via Public Technologies (PUBT), unedited and unaltered, on November 13, 2025 at 06:05 UTC.

















