Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
INFINEON - Der Chiphersteller Infineon stellt sich auf einen lang anhaltenden Boom im Geschäft mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) ein. "Es gibt einen klaren Bedarf, die Rechenkapazitäten auszubauen", sagte Produktionsvorstand Alexander Gorski vor Reportern in Dresden. Die KI-Rechenzentren seien konstant hoch ausgelastet. Am 2. Juli eröffnet Europas größter Halbleiterproduzent seine neueste Fabrik in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Werk kommt zur richtigen Zeit: Infineon kann derzeit nicht so viel liefern, wie Kunden bestellen. Der Münchener DAX-Konzern versorgt KI-Rechenzentren mit sogenannten Leistungshalbleitern für die Stromversorgung. Der Ausstoß am Standort Dresden werde sich nun verdoppeln, sagte Gorski. "Eine KI-Blase ist nicht zu erkennen", ergänzte der Manager. "Die Investitionen in Rechenzentren sind real." (Handelsblatt)
UNICREDIT/COMMERZBANK - Unicredit hat erstmals auch Short-Positionen veröffentlicht, mit denen die italienische Bank ihr Aktienengagement in der Commerzbank quasi automatisch wieder verringern könnte. Die Veröffentlichung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben und erfolgte nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) auf Drängen der Wertpapieraufsicht Bafin. Die Bafin hat als neutrale Behörde die Aufgabe, für Transparenz und ein faires Übernahmeverfahren zu sorgen. Offensichtlich reichten aus Sicht der Behörde angesichts der Spekulationen, wer gerade welche Commerzbank-Aktien besitzt, die gesetzlichen Regeln allein nicht mehr aus. (FAZ)
SIEMENS ENERGY - Der immense Energiebedarf der neuen Datencenter für die Künstliche Intelligenz (KI) treibt weltweit die Nachfrage nach Gasturbinen immer stärker an. Davon profitiert Energietechnik-Spezialist Siemens Energy. Obwohl an den Börsen Nervosität herrscht, da den Investitionen in Datencenter nicht immer funktionierende Geschäftsmodelle zugrunde liegen, fürchtet der DAX-Konzern nicht, dass der Boom abreißen könnte. "Wir haben bisher keine nennenswerten Stornierungen gesehen", sagte Siemens-Energy-Chef Christian Bruch in Hamburg. Die Nachfrage bei Gasturbinen sei anhaltend hoch. "Die Kunden fragen noch immer eher: 'Könnt ihr schneller liefern?'" (Handelsblatt)
Infineon Technologies AG gehört zu den weltgrößten Herstellern von Halbleitern. Die Produktpalette des Konzerns umfasst Leistungshalbleiter, Sensoren, Mikrocontroller, digitale integrierte Schaltungen für Mischsignale und analoge Signale, gesonderte Halbleiter-Module, Schalter, integrierte Schnittstellen-Schaltungen, integrierte Schaltungen zur Motorsteuerung, RF-Leistungstransistoren, Spannungsregler sowie elektronische Sicherheitskomponenten. Der Umsatz verteilt sich auf die Geschäftsbereiche:
- automobilindustrie (50,5%): Halbleiterprodukte für die Automobilindustrie und Speicherprodukte für spezifische Anwendungen in den Bereichen Automobilindustrie, Industrie, Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik;
- strom und sensorsysteme (28,7%): Halbleiter für energieeffiziente Stromversorgungen, mobile Geräte, Mobilfunknetzinfrastrukturen, Mensch-Maschine-Interaktion sowie Anwendungen mit besonderen Anforderungen an ihre Robustheit und Zuverlässigkeit;
- industrielle Leistungsregelung (11,1%): Halbleiterprodukte zur Umwandlung elektrischer Energie für kleine, mittlere und hohe Leistungsanwendungen, die bei der Herstellung, der verlustarmen Übertragung, der Speicherung und der effizienten Nutzung elektrischer Energie verwendet werden;
- vernetzte sichere Systeme (9,7%): Halbleiter für vernetzte Geräte, kartenbasierte Anwendungen und Regierungsdokumente; Mikrocontroller für Industrie-, Unterhaltungs- und Haushaltsanwendungen, Komponenten für Konnektivitätssysteme, verschiedene Kundenunterstützungssysteme.
Die geografische Aufteilung des Umsatzes ist wie folgt: Deutschland (9,8 %), Europa / Naher Osten / Afrika (14 %), China / Hongkong / Taiwan (38,1 %), Japan (9 %), Asien / Pazifik (16,7%), USA (10,3 %) und Amerika (2,1 %).
Dieses Super-Rating ist das Ergebnis eines gewichteten Durchschnitts der Rankings nach den Ratings Bewertung (Composite), EPS-Revisionen (4 Monate) und Visibilität (Composite). Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
Investment
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Gesamt
Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
Qualität der Veröffentlichungen
Dieses zusammengesetzte Rating ergibt sich aus dem Durchschnitt der Bewertungen in den Bereichen Rentabilität (zusammengesetzt), Ertragskraft (zusammengesetzt) und Finanzlage (zusammengesetzt). Damit die Berechnung durchgeführt werden kann, muss das Unternehmen in mindestens zwei dieser drei Bewertungskategorien erfasst sein. Wir empfehlen Ihnen, die zugehörigen Beschreibungen aufmerksam zu lesen.
ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.