Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
COMMERZBANK - Der Commerzbank-Betriebsrat verschärft im Übernahmekampf mit Unicredit-Chef Andrea Orcel den Ton. "Es ist eine Schweinerei, dass Herr Orcel im aktuellen Umfeld ein Übernahmeangebot ankündigt, in dem die Unsicherheit wegen des Irankriegs und steigender Energiepreise ohnehin hoch ist", sagte Betriebsratschef Sascha Uebel dem Handelsblatt. Orcel sorge damit für zusätzliche Verunsicherung in einer Zeit, in der Stabilität wichtiger sei denn je. "Damit stößt er die Beschäftigten und die Kunden der Commerzbank erneut vor den Kopf." (Handelsblatt)
DEUTSCHE BANK - Die Deutsche Bank hat sich im Streit um Steuerrückzahlungen für mehrere Cum-Ex-Fonds mit dem Fiskus und anderen Banken geeinigt. Laut aktuellem Geschäftsbericht der Bank konnte geklärt werden, wer welchen Teil der Steuerschuld übernimmt. Das berichtet das Handelsblatt. Bei zwei Fonds ging es um insgesamt 85 Millionen Euro, wovon 29 Millionen Euro auf die Deutsche Bank entfielen. "Die Bank hat sich an einer einvernehmlichen 'Pool-Lösung' beteiligt, um Rechtsfrieden herzustellen", erklärte ein Sprecher. Nach Informationen des Handelsblatts betrifft die Lösung insbesondere die 2009 aufgelegten Spezialfonds Baca und JS Futures. Weil es auch Einigungen bezüglich weiterer Fonds gab, ging es insgesamt um einen Steuerschaden von mehr als 200 Millionen Euro. (Handelsblatt)
FRESENIUS -- Michael Sen, Chef des Gesundheitskonzerns Fresenius, warnt vor Europas Abhängigkeit bei lebenswichtigen Medikamenten, insbesondere von China. "Plötzlich wäre Europa wieder in der Situation, in der Menschen an Blutvergiftungen oder bakteriellen Infektionen sterben könnten, weil uns bestimmte Antibiotika fehlen", sagte der Manager im Handelsblatt-Interview. Sen sieht die Politik Donald Trumps als Vorbild: Die US-Regierung wolle solche Abhängigkeiten reduzieren. "Deshalb holen die Amerikaner die Produktion zurück - das sollten wir in Europa auch tun." In den USA könnte auch die nächste Fabrik von Fresenius entstehen." (Handelsblatt)
DEUTSCHE BAHN - Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, räumt Fehler bei der Generalsanierung des Schienennetzes ein. "Es stimmt, dass wir die Störungen bislang nur um etwa 50 Prozent reduzieren konnten", sagte Palla dem Spiegel: "Vielleicht waren wir in der Vergangenheit auch etwas zu optimistisch." Man werde aber an der Generalsanierung festhalten. Früher habe man alle paar Wochen dieselbe Bahnstrecke teilweise oder ganz gesperrt, mit der Folge, dass immer dieselben Pendler von Sanierungsarbeiten betroffen waren. (Spiegel)
Herr Andrea Orcel ist Chief Executive Officer bei UBS AG (Niederlassung London) und UBS Ltd. sowie President-Investment Bank bei UBS Group AG. Er ist Mitglied des Verwaltungsrats von UBS Ltd. und UBS Americas Holding LLC. Er wurde im Juli 2012 Mitglied der Konzernleitung von UBS und war von Juli bis November 2012 Co-CEO der Investment Bank. Im Januar 2016 wurde er zum Senior Officer Outside of Australia für die UBS Australia Branch ernannt, und seit Dezember 2014 hat er zusätzlich die Position des Chief Executive für UBS Limited und UBS AG London Branch inne.
Er kam von Bank of America Merrill Lynch zu UBS, wo er seit 2009 Executive Chairman Investment Bank, seit 2010 President Emerging Markets (ohne Asien) und seit 2011 CEO European Card Services war. Vor der Übernahme von Merrill Lynch durch die Bank of America war er Mitglied von Merrill Lynchs globalem Management Committee und Leiter des Bereichs Global Origination, der Investment Banking und Capital Markets zusammenfasste. Er hatte eine Reihe weiterer Führungspositionen inne, darunter President of Global Markets & Investment Banking für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA) und ab 2004 Head of EMEA Origination. Zwischen 2003 und 2007 leitete er die Global Financial Institutions Group, zu der er seit seinem Eintritt bei Merrill Lynch im Jahr 1992 gehörte.
Herr Orcel besitzt einen MBA von INSEAD und einen Abschluss in Wirtschaft und Handel, summa cum laude, von der Universität Rom.
Die Firma Fresenius SE & Co. KGaA ist auf Konzipierung, Produktion und Vertrieb von Medikamenten, von medizinischen Ausstattungen und Anlagen für Krankenhausaufenthalte und die häusliche Krankenpflege spezialisiert. Der Umsatz ist wie folgt auf die verschiedenen Geschäftsbereiche verteilt:
- Krankenhaus- Verwaltung und Engineering (59,2%; Fresenius Helios): Verwaltung der technischen Anlagen und medizinischen Ausrüstungen, Krankenhausverwaltung, Konzeption und Herstellung von medizinischen Ausstattungen für den Pharmabereich, usw.;
- klinische Perfusion und Ernährung (37,7%; Fresenius Kabi): Vertrieb von parenteraler und enteraler Ernährung, Perfusionsgeräten und volumetrischen Pumpen, Transfusionsgeräten, Generika zum Spritzen, medizinische Betreuung zu Hause in den Bereichen Perfusion, Ernährung und Sauerstofftherapie, usw.;
- sonstige (3,1%).
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Investment
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Gesamt
Gesamt
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Qualität der Veröffentlichungen
Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.