Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Ermittlungen der UOKiK zu sogenannten 'No-Poach'-Vereinbarungen (Abwerbeverboten) bei polnischen Einzelhandelsketten und deren Logistikdienstleistern. Zuvor wurden bereits Verfahren gegen die Biedronka-Kette von Jeronimo Martins sowie Voruntersuchungen zu den Praktiken von Lidl eingeleitet.
Dino Polska reagierte nicht unmittelbar auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.
o Die vier von der UOKiK genannten Transportunternehmen bedienen die Logistikzentren von Dino Polska
o Gegen fünf Einzelpersonen wurden ebenfalls Vorwürfe erhoben, darunter drei Manager von Dino Polska
o Die UOKiK vermutet, dass Dino Polska das mutmaßliche System organisiert hat, indem kontrolliert wurde, welche Fahrer die Verteilzentren betreten durften, und Ausnahmen von der Abwerbevereinbarung genehmigt wurden
o Unternehmen, denen eine Beteiligung an einer wettbewerbswidrigen Absprache nachgewiesen wird, drohen Geldbußen von bis zu 10 % des Jahresumsatzes
o Einzelnen Managern drohen Strafen von bis zu 2 Millionen Zloty (550.464 $)
($1 = 3,6333 Zloty)


















