Der Elektroautohersteller Polestar weist für das erste Quartal 2026 einen Umsatz auf Vorjahresniveau aus, während die Auslieferungen um 7 Prozent auf Rekordniveau stiegen. Das Ergebnis wurde durch den verschärften Wettbewerb, Zölle in der EU und den USA, Wechselkurseffekte sowie saisonale Schwankungen belastet.

Der Umsatz belief sich auf 633 Millionen Dollar (632), was einem Anstieg von 0,2 Prozent entspricht. Das Bruttoergebnis verschlechterte sich auf -20 Millionen Dollar (65), was einer Bruttomarge von -3,2 Prozent (10,3) entspricht.

Das bereinigte EBITDA lag bei -235 Millionen Dollar (-96), während sich der Nettoverlust auf -383 Millionen Dollar (-166) ausweitete.

Das Unternehmen gab an, dass die durchgeführten Kostensenkungen durch schwierigere Marktbedingungen neutralisiert wurden.

Die Auslieferungen stiegen auf 13 126 Fahrzeuge (12 263), was laut Unternehmen ein Rekordvolumen für ein erstes Quartal darstellt.

Die Cash-Position belief sich zum Quartalsende auf 676 Millionen Dollar. Polestar gab zudem bekannt, dass die Kapitalstruktur gestärkt und die Liquiditätslage verbessert wurde.

CEO Michael Lohscheller erklärte, dass der Fokus weiterhin auf der Skalierung des Geschäfts durch ein erweitertes Händlernetz liege, insbesondere in Europa, mit dem Ziel, bis Ende 2026 weltweit 250 Verkaufspunkte zu erreichen.

Gleichzeitig startet das Unternehmen seine bisher größte Produktoffensive mit vier neuen Modellen, die für die kommenden drei Jahre geplant sind. Die Auslieferungen eines aktualisierten Polestar 4 werden voraussichtlich im weiteren Jahresverlauf beginnen, gefolgt von einem neuen Polestar 2 im Jahr 2027 und anschließend dem SUV-Modell Polestar 7.

Kennzahlen, MUSDQ1 2026Q1 2025Veränderung
Umsatz6336320,2%
Bruttoergebnis-2065
Bruttomarge-3,2%10,3%-13,5 Prozentpunkte
Nettoergebnis-383-166
Bereinigtes EBITDA-235-96
Absatzvolumen, Anzahl13 12612 2637,0%