Das Unternehmen hat seine Investitionen in künstliche Intelligenz intensiviert und Upgrades für seine Performance+ Werbesuite eingeführt, die die Erstellung von Werbemitteln automatisiert und eine personalisiertere Zielgruppenansprache ermöglicht.
Diese Bemühungen sowie der Fokus auf die Gewinnung kleiner und mittlerer Unternehmen tragen dazu bei, den Druck abzumildern, der durch die Zurückhaltung einiger Großwerber entstanden ist, die mit höheren Kosten aufgrund von Zöllen und geopolitischen Konflikten konfrontiert sind.
'Große Werbekunden bleiben wichtig für die Stabilität, sind aber nicht der primäre Wachstumstreiber', sagte Lenny Zéphirin, Principal und Analyst bei der Zéphirin Group.
Die Nachfrage von kleinen und mittleren Unternehmen verbessere sich für Pinterest, bleibe jedoch zyklisch und anfällig für Zölle sowie andere makroökonomische Themen, fügte er hinzu.
Die Ergebnisse werden einen Monat nach der Bekanntgabe einer neuen 1 Milliarde Dollar schweren Beteiligung durch den aktivistischen Investor Elliott veröffentlicht. Elliott unterstützt die Strategie von Pinterest zur Steigerung der Werbeeinnahmen sowie ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Milliarden Dollar.
Pinterest hatte Mühe, mit finanzstarken Konkurrenten wie Metas Instagram und Facebook Schritt zu halten, da große Werbekunden ihre Ausgaben auf der Plattform reduzierten, während KI-Tools den Online-Werbemarkt rasant umgestalten und zollbedingte Kosten die Marken dazu zwingen, ihre Margen zu schützen.
Auch Konkurrenzplattformen setzen auf KI, um das Wachstum anzukurbeln. Reddit prognostizierte letzte Woche starke Umsatzgewinne, die durch KI-gestützte Werbetools getrieben werden.
Im Februar schloss Pinterest die Übernahme von tvScientific ab. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Reichweite der Werbekunden über soziale Medien hinaus auf Connected TV auszuweiten und so neue Werbebudgets zu erschließen.
Das Unternehmen erwartet für das zweite Quartal einen Umsatz zwischen 1,13 Milliarden und 1,15 Milliarden Dollar, was laut LSEG-Daten über den Analystenschätzungen von 1,11 Milliarden Dollar liegt.
Das erste Quartal wurde mit 631 Millionen monatlich aktiven Nutzern weltweit abgeschlossen, verglichen mit 570 Millionen im Vorjahr.
Der Umsatz im ersten Quartal stieg um 18% auf 1,01 Milliarden Dollar und lag damit über den Erwartungen von 966,25 Millionen Dollar.



















