Gesundheit im Zeitalter der Langlebigkeit: Während sich die ältesten Babyboomer ihrem 80. Lebensjahr nähern, dürfte Prävention laut Pictet für Staaten ebenso wie für Unternehmen aus dem Gesundheitssektor zur Priorität werden. „Diese Entwicklung wird den Einsatz von Datenanalyse und künstlicher Intelligenz (KI) fördern, um gesundheitliche Risiken frühzeitig vorherzusagen“, so der Vermögensverwalter.
KI als Produktivitätstreiber: Pictet erwartet, dass sogenannte agentische KI die Produktivität deutlich steigern wird. Diese neuen „digitalen Arbeitskräfte“ könnten zahlreiche Branchen grundlegend verändern. Besonders stark zeigt sich dies bereits im Softwaresektor. „KI-Codeassistenten haben es Entwicklern von Unternehmenssoftware beispielsweise ermöglicht, ihre Produktivität um 20 bis 40 % zu steigern“, betont Pictet.
Der Aufstieg der Robotik: Generative KI hat die Art der Interaktion zwischen Robotern und ihrer Umgebung grundlegend verändert. Jüngstes Beispiel ist der Boom autonomer Fahrzeuge und Robotaxis. Zudem dürften laut dem Bericht im Jahr 2026 weltweit rund 619.000 Industrieroboter installiert werden.
Gesunde Ernährung: Der Trend zu Bio-Produkten und regionalen Lieferketten gewinnt weiter an Dynamik. Die Regulierung wird strenger, zugleich verändern Medikamente gegen Fettleibigkeit das Konsumverhalten im Lebensmittelbereich, erklärt Pictet. Zahlreiche Unternehmen haben sich bereits in diesem Markt positioniert.
Resilienz gegenüber dem Klimawandel: Angesichts der zunehmenden Zahl extremer Wetterereignisse steigen laut Pictet die Investitionen in widerstandsfähige Infrastruktur. Dazu zählen Regenwasserpumpstationen, die Modernisierung von Gebäuden oder Frühwarnsysteme.
Energiespeicherung: Der weltweite Ausbau erneuerbarer Energien wirft zunehmend die Frage nach der Speicherung der nur intermittierend erzeugten Elektrizität auf. Die Forschung konzentriert sich daher sowohl auf kürzere Ladezeiten bei Lithium-Ionen-Batterien als auch auf Speicherlösungen auf Wasserstoffbasis.
Sicherheit der Mensch-Maschine-Interaktionen: Der Wettlauf um KI und der zunehmende Austausch persönlicher Daten erhöhen die Risiken böswilliger Cyberangriffe. Da statistisch alle 39 Sekunden ein Hackerangriff registriert wird, dürften die weltweiten Ausgaben für Cybersicherheit jährlich um fast 14 % steigen.




















