(Alliance News) - Phoenix Group Holdings PLC, Royal London und Scottish Widows gehören zu den potenziellen Bietern für das britische Versicherungsgeschäft von Aegon Ltd, das mit 2 Milliarden GBP bewertet wird, berichtete die Financial Times am Donnerstag.
Neben den potenziellen strategischen Käufern haben auch Private-Equity-Investoren wie CVC Capital Partners PLC Interesse bekundet, so die Zeitung unter Berufung auf "mit der Angelegenheit vertraute Personen". Die FT merkte an, dass Goldman Sachs Group Inc den Auktionsprozess leitet.
Bereits im Dezember hatte Aegon, derzeit mit Sitz in Schiphol außerhalb von Amsterdam, angekündigt, seinen Hauptsitz in die USA zu verlegen und innerhalb der nächsten zwei Jahre den Namen Transamerica anzunehmen, als Teil einer umfassenden Umstrukturierung. Der niederländische Versicherer teilte mit, dass die Prüfung der britischen Sparte zu einer "möglichen Veräußerung" führen könnte.
Damals berichtete die Zeitung Times, dass zu den potenziellen Bietern Chesnara PLC, Phoenix Group Holdings PLC, Aviva PLC, Royal London, M&G PLC, Lloyds Banking Group PLC, die Eigentümerin von Scottish Widows ist, sowie "weniger wahrscheinlich" Legal & General Group PLC zählen.
Die Times schrieb, das britische Geschäft von Aegon, das betriebliche Altersvorsorgeprodukte anbietet, könnte zwischen 1,5 Milliarden und 3 Milliarden GBP einbringen und entweder als Ganzes verkauft oder aufgeteilt werden.
Die FT berichtete am Donnerstag, dass Aegon plant, die Prüfung des britischen Geschäfts in der ersten Jahreshälfte abzuschließen. Es heißt, Goldman Sachs, Scottish Widows, Phoenix Group, Royal London, CVC und Aegon hätten alle eine Stellungnahme abgelehnt.
Von Tom Waite, Alliance News Editor
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