Der Fonds Origo Seleqt C verzeichnete im März einen Rückgang von 4,8 Prozent. Seit Jahresbeginn hat der Fonds damit 9,7 Prozent an Wert verloren. Dies geht aus dem aktuellen Monatsbericht hervor.

Eingangs erläutern die Fondsmanager, dass der Aktienmarkt im März weiterhin stark von Nachrichten getrieben war, wobei ein eskalierender Konflikt im Nahen Osten zu wachsender Besorgnis über die Energieversorgung beitrug. Der Ölpreis der Sorte Brent stieg in der Spitze auf 112 Dollar pro Barrel, was einer Verdoppelung seit Jahresbeginn entspricht.

Gleichzeitig reagierten die führenden Börsen negativ auf den Nachrichtenfluss und die Unsicherheit bezüglich politischer Signale. Der Fokus des Marktes verschob sich zudem auf steigende Inflationsrisiken, was dazu führte, dass frühere Erwartungen an Zinssenkungen durch die Aussicht auf längerfristig höhere Zinsen ersetzt wurden.

Auf Sektorebene entwickelte sich der Energiesektor stark, während Technologie und KI Schwäche zeigten. Der Globalindex fiel im Monatsverlauf um 5,9 Prozent. Die nordischen Börsen folgten diesem Abwärtstrend teilweise, mit Ausnahme der Börse in Oslo, die dank der Energieunternehmen um 11,8 Prozent zulegte.

Was die Performance des Fonds betrifft, wirkte sich eine Gewinnwarnung des dänischen Medizintechnikunternehmens Chemometec negativ aus. Die Fondsmanager stellen fest, dass das Timing der Position von Beginn an falsch war. Ihre Einschätzung bleibt jedoch unverändert, und bei der aktuellen Bewertung sehen sie auf Sicht von einigen Jahren ein attraktives Risiko-Rendite-Profil.

Auch Positionen im Bereich zyklischer Konsumgüter wie MTG, Harvia und New Wave entwickelten sich im Zuge der globalen Unruhe und Mittelabflüsse schwach. Positive Beiträge kamen hingegen von Hanza, Biogaia und FLS.

Dem Fonds fehlt ein Engagement in den Bereichen Öl, Gas und Schifffahrt, was zur relativen Underperformance beitrug.

In Phasen wie diesen betont das Management die Wichtigkeit, den Fokus zu wahren, anstatt sich von vereinfachten und hochspekulativen Wetten mitreißen zu lassen. Man verweist auf die seit den 80er Jahren etablierte Investmentphilosophie und vertritt die Ansicht, dass die wichtigste Schlussfolgerung darin besteht, das Marktverhalten weiterhin aus einer analytischen und nicht aus einer emotionalen Perspektive zu betrachten.

Darüber hinaus wird angeführt, dass die Portfoliounternehmen insgesamt starke Zahlen für das letzte Quartal vorgelegt haben, mit einer Umsatzsteigerung von 32 Prozent und einer Ergebnisverbesserung von 8 Prozent. Die 15 größten Positionen übertrafen die Erwartungen, sind jedoch trotz dessen im Durchschnitt um etwa 9 Prozent gefallen, was nach Einschätzung der Manager ein schwaches Risikosentiment widerspiegelt.

Im Berichtszeitraum wurden die Beteiligungen an Nolato, Medicover, SmartCraft und Matas aufgrund eines verschlechterten Verhältnisses zwischen Risiko und Renditepotenzial veräußert. Gleichzeitig wurde die Position an der Ringkjøbing Landbobank nach einem Kursrückgang aufgestockt, da das Unternehmen in seinem Bericht weiterhin ein gutes Wachstum und Kosteneffizienz aufzeigte.

Der Fonds hat zudem in eine neue Nischenbank mit niedriger Bewertung und guten Wachstumsaussichten investiert sowie das Engagement im Gesundheitssektor erhöht, unter anderem bei SOBI, RaySearch, Elekta und Dynavox. Für diese Unternehmen wird im kommenden Jahr ein Gewinnwachstum von etwa 20 Prozent erwartet, getrieben sowohl durch Umsatzwachstum als auch durch Margenausweitung.

Die größten Positionen im Portfolio des Fonds zum Monatsende waren Biogaia, Hanza, Kalmar, Elekta und MTG.

Origo Seleqt C, %März, 2026
Fonds im Monat, Veränderung in Prozent-4,8
Fonds seit Jahresbeginn, Veränderung in Prozent-9,7