Oppenheimer Asset Management hat am Montag ein Jahresendziel von 8.100 Punkten für den S&P 500 Index im Jahr 2026 bekannt gegeben. Dies stellt die optimistischste Prognose unter den großen Wall-Street-Banken dar und basiert auf der Erwartung starker Unternehmensgewinne sowie einer weiterhin robusten US-Wirtschaft.
Das Ziel impliziert ein Aufwärtspotenzial von 18 % gegenüber dem letzten Schlussstand des S&P 500 von 6.870,40 Punkten und geht davon aus, dass der Gewinn je Aktie auf 305 US-Dollar steigen wird.
Zum Vergleich: Die Deutsche Bank prognostiziert für den Index einen Stand von 8.000 Punkten. Laut einer Reuters-Umfrage unter Aktienstrategen im November wird für US-Aktien bis Ende nächsten Jahres ein Anstieg von etwa 12 % erwartet.
„Die bislang in diesem Jahr und im laufenden Quartal veröffentlichten Konjunkturdaten deuten unseres Erachtens weiterhin auf ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum hin, das sich in einer hochgradig transitorischen Phase der Markthistorie als widerstandsfähig, wenn nicht sogar robust, erwiesen hat“, erklärten die Oppenheimer-Strategen um John Stoltzfus in einer Mitteilung.
Der Index hat in diesem Jahr bislang rund 16,8 % zugelegt, angetrieben von der breiten Anlegerzuversicht rund um Künstliche Intelligenz, starken Unternehmensgewinnen und der Erwartung sinkender Zinsen - trotz Sorgen um eine mögliche Blase am Markt und hohe Bewertungen im Technologiesektor.
Technologieschwergewichte wie Nvidia, Microsoft und Alphabet bleiben die Haupttreiber der Rally, gestützt durch beispiellose Investitionen in Künstliche Intelligenz.
Oppenheimer bleibt weiterhin optimistisch für US-Aktien und setzt dabei eher auf zyklische Werte als auf defensive Sektoren.
Das Brokerhaus rechnet zudem damit, dass die US-Notenbank Federal Reserve in dieser Woche eine Zinssenkung um 25 Basispunkte vornehmen wird, gefolgt von ein oder zwei weiteren Reduzierungen im kommenden Jahr, sofern die Inflation unter Kontrolle bleibt.



















