Der Fonds Odin Norge C stieg im Februar um 5,61 Prozent und blieb damit hinter seinem Vergleichsindex zurück, der um 10,38 Prozent zulegte. Seit Jahresbeginn hat der Fonds eine Rendite von 7,13 Prozent erzielt und liegt damit unter dem Index, der um 16,15 Prozent gestiegen ist. Dies geht aus einem Monatsbericht der Fondsmanager Atle Hauge und Vigdis Almestad hervor.

Zunächst stellen die Manager fest, dass der Beginn des Jahres 2026 für die Oslo Børs stark war, wobei steigende Preise für Öl und andere Rohstoffe wichtige Treiber waren. Gleichzeitig ist eine neue Diskussion darüber entstanden, wie künstliche Intelligenz die Geschäftsmodelle in mehreren Branchen beeinflussen könnte, was zu erhöhter Unsicherheit am Markt geführt hat.

Der Februar war weitgehend von der Berichtssaison geprägt. Zwei der größeren Beteiligungen des Fonds, AutoStore und Nordic Semiconductor, meldeten Ergebnisse, die die Erwartungen übertrafen. Beide Aktien stiegen im Zusammenhang mit den Berichten kräftig an. Auch Veidekke soll starke Quartalszahlen vorgelegt haben und wird laut Unternehmen im Laufe des Jahres voraussichtlich eine hohe Dividende ausschütten.

Ein Unternehmen, das im Laufe des Monats große Aufmerksamkeit erregte, war Elkem. Im Zusammenhang mit seinem Bericht gab das Unternehmen bekannt, dass eine in China ansässige Sparte verkauft werden soll, während gleichzeitig der chinesische Hauptaktionär abgelöst wird. Eine Kapitalerhöhung ist für das Frühjahr geplant, und der Fonds beabsichtigt laut dem Manager, an der Emission teilzunehmen.

Auch die DOF Group, eine der größeren Positionen des Fonds, meldete starke Zahlen für das vierte Quartal. Das Management hebt die kommerzielle Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren hervor und geht davon aus, dass die Rentabilität künftig weiter gestärkt werden kann.

Im Laufe des Monats wurde die Beteiligung an Vend Marketplaces leicht erhöht, während einige kleinere Portfolioanpassungen vorgenommen wurden.

Gleichzeitig wird betont, dass künstliche Intelligenz sowohl Chancen als auch Risiken für die Wirtschaft birgt. Es wird erwartet, dass die Technologie zu erheblichen Produktivitätsgewinnen beiträgt, aber auch etablierte Geschäftsmodelle infrage stellen kann. Insbesondere im Softwaresektor hat sich die Markteinschätzung schnell geändert, wobei Investoren zunehmend hinterfragen, ob traditionelle SaaS-Unternehmen ihre hohen Bewertungskennzahlen beibehalten können, wenn KI-basierte Lösungen potenziell ähnliche Funktionen zu geringeren Kosten liefern können.

Gleichzeitig sind die Manager der Ansicht, dass Unternehmen mit starken strukturellen Wettbewerbsvorteilen, wie eigenen Daten, Netzwerkeffekten oder regulatorischem Schutz, in einem solchen Technologiewandel besser gerüstet sein könnten. Ihrer Meinung nach preist der Markt KI-Risiken derzeit relativ breit ein, was künftig zu Bewertungsunterschieden zwischen Unternehmen mit starken bzw. schwächeren Geschäftsmodellen führen könnte.

Die größten Beteiligungen des Fonds zum Monatsende waren Equinor mit 7,26 Prozent, gefolgt von der DOF Group und Nordic Semiconductor mit Portfoliogewichtungen von 7,22 bzw. 6,29 Prozent. Die größten Sektoren waren Energie, Industriegüter und -dienstleistungen sowie Finanzen.

Odin Norge C, %Februar, 2026
Fonds MM, Veränderung in Prozent5,61
Index MM, Veränderung in Prozent10,38
Fonds in diesem Jahr, Veränderung in Prozent7,13
Index in diesem Jahr, Veränderung in Prozent16,15