Reuters konnte den Bericht, der sich auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, nicht sofort unabhängig bestätigen. Nvidia reagierte außerhalb der regulären Geschäftszeiten nicht umgehend auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme.
Nvidia hatte laut Bericht mit mehr als 1 Million Bestellungen von chinesischen Kunden gerechnet. Die Zulieferer des Unternehmens hätten rund um die Uhr gearbeitet, um bereits ab März mit den Auslieferungen beginnen zu können.
Chinesische Zollbehörden haben diese Woche laut Reuters den Zollmitarbeitern mitgeteilt, dass Nvidias H200-Chips nicht in das Land eingeführt werden dürfen.
Quellen berichteten zudem, dass Regierungsbeamte inländische Tech-Firmen dazu aufgefordert haben, die Chips nur dann zu kaufen, wenn es unbedingt notwendig sei.
Die Quellen, die anonym bleiben wollten, da die Angelegenheit sensibel ist, sagten, die Behörden hätten keine Gründe für ihre Anweisungen genannt und nicht klargestellt, ob es sich um ein formelles Verbot oder eine vorübergehende Maßnahme handelt.
Der H200, Nvidias zweitstärkster KI-Chip, ist einer der größten Streitpunkte in den aktuellen Beziehungen zwischen den USA und China. Obwohl die Nachfrage von chinesischen Unternehmen groß ist, bleibt unklar, ob Peking den Chip vollständig verbieten will, um heimische Chipfirmen zu stärken, noch über Einschränkungen nachdenkt oder die Maßnahmen als Verhandlungstaktik in Gesprächen mit Washington einsetzen könnte.



















