Der ChatGPT-Entwickler OpenAI strebt in seiner aktuellen Finanzierungsrunde bis zu 100 Milliarden US-Dollar an, wodurch das Unternehmen mit etwa 830 Milliarden US-Dollar bewertet würde, berichtete Reuters bereits letzte Woche.
Unternehmen wie Amazon und SoftBank Group Corp wetteifern darum, Partnerschaften mit OpenAI einzugehen, in der Hoffnung, dass engere Beziehungen zu dem KI-Startup ihnen einen Wettbewerbsvorteil im Wettrennen um künstliche Intelligenz verschaffen.
Der Nvidia-OpenAI-Deal ist laut der Quelle noch nicht abgeschlossen.
Bloomberg News berichtete bereits früher am Tag, dass Nvidia kurz vor einer Einigung mit OpenAI stehe.
Die Nachricht kommt nur wenige Tage, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, dass Nvidias Plan vom September, 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren und das Unternehmen mit Rechenzentrums-Chips zu versorgen, ins Stocken geraten war, nachdem der Chiphersteller Zweifel an dem Deal geäußert hatte.
Der Abschluss des Deals wurde ursprünglich innerhalb weniger Wochen erwartet, doch die Verhandlungen ziehen sich nun schon seit Monaten hin.
Nvidia-CEO Jensen Huang hat Behauptungen zurückgewiesen, er sei unzufrieden mit dem ChatGPT-Entwickler, und erklärte am Samstag, dass das Unternehmen plane, eine "riesige" Investition in OpenAI zu tätigen, wahrscheinlich die größte in der Firmengeschichte.
Huang sagte zudem am Dienstag gegenüber CNBC, dass Nvidia erwäge, sich an der nächsten Finanzierungsrunde von OpenAI sowie an einem möglichen Börsengang des Startups zu beteiligen.
Reuters berichtete am Montag, dass OpenAI mit einigen der neuesten KI-Chips von Nvidia unzufrieden sei und seit dem vergangenen Jahr nach Alternativen suche, was die Beziehung der beiden Unternehmen potenziell erschweren könnte.
OpenAI-Geschäftsführer Sam Altman sagte nach dem Reuters-Bericht, dass Nvidia "die besten KI-Chips der Welt" herstelle und das Unternehmen hoffe, noch sehr lange ein "riesiger Kunde" zu bleiben.




















