Der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro plant die Schließung von fünf seiner europäischen Werke im Rahmen der Konsolidierung seines Extrusionsgeschäfts. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor.

Die Entscheidung betrifft Standorte in Großbritannien, Deutschland, Italien und den Niederlanden und wirkt sich insgesamt auf 730 Beschäftigte aus.

„Solche Entscheidungen sind nie einfach, aber sie sind notwendig. Wir werden den Prozess mit voller Konzentration auf Sicherheit und mit Respekt für die Betroffenen durchführen“, erklärte CEO Eivind Kallevik.

Die Schließungen zielen darauf ab, das Extrusionsgeschäft in Europa zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Falle einer Bestätigung der Maßnahme sollen die Standorte im Jahr 2026 geschlossen werden.

Die gesamten Restrukturierungskosten werden auf 1,9 Milliarden norwegische Kronen beziffert, davon entfallen 460 Millionen NOK auf Abschreibungen, die im vierten Quartal verbucht werden. Auch das bereinigte EBITDA wird im selben Zeitraum durch damit verbundene Kosten in Höhe von etwa 50 bis 100 Millionen NOK beeinflusst.

Die erwarteten Verbesserungen der Betriebskosten infolge der Restrukturierung werden auf mehr als 500 Millionen norwegische Kronen pro Jahr geschätzt.