Auch RBC bewertet die Ergebnisse als deutlich über den Erwartungen liegend, mit soliden Margen – trotz eines traditionell schwächeren Quartals – sowie bestätigten Jahreszielen.

Jefferies hebt hervor, dass der Umsatz im 1. Quartal 2026 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 1.587,7 Mio. EUR gestiegen ist (gegenüber 1.538 Mio. EUR zu konstanten Wechselkursen). Das EBITDA legte um 64 % auf 130,7 Mio. EUR zu (gegenüber 112 Mio. EUR zu konstanten Wechselkursen). Das EBIT stieg um 152 % auf 88,6 Mio. EUR (gegenüber 62 Mio. EUR zu konstanten Wechselkursen). Der Nettogewinn verbesserte sich deutlich auf 53,6 Mio. EUR nach 7,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2025 (bzw. 40 Mio. EUR zu konstanten Wechselkursen).

RBC betont zudem, dass der durchschnittliche Auftragspreis bei 0,91 EUR/MW lag (gegenüber 0,88 EUR erwartet bzw. 0,85 EUR laut RBC) und damit frühere Angaben zum Auftragseingang bestätigt.

Laut Jefferies blieb die Nettoliquidität mit 1.518 Mio. EUR auf einem hohen Niveau – nahe einem Rekordwert. Wie bereits angekündigt, entwickelten sich die Auftragseingänge stark und erreichten 1,9 GW, wodurch sich der Auftragsbestand auf ein Rekordniveau von 10,5 Mrd. EUR erhöhte und damit eine hervorragende Visibilität bietet.

Das Management zeigt sich zuversichtlich, dass die Dynamik bei den Auftragseingängen im Geschäftsjahr 2026 anhält.

Die Ziele für 2026 – ein Umsatz zwischen 8,2 und 9 Mrd. EUR sowie eine EBITDA-Marge von 8 bis 11 % – wurden bestätigt.

RBC erwartet, dass sich die zentralen Fragen in der Analystenkonferenz auf folgende Punkte konzentrieren werden: 1) die robusten Projektmargen (insbesondere die starke Weitergabe von Kosten), 2) die Lage des deutschen Windmarktes (Preise, regulatorischer Rahmen) und 3) die Stabilität der Lieferketten (Iran-Konflikt, Türkei etc.).