Die Private-Equity-Gesellschaft Nordic Capital und der finnische Versicherungsgigant Sampo haben nun den Verkauf von 50 Millionen Aktien der Spezialbank Noba Bank abgeschlossen.
Der Kurs der Transaktion lag bei 100 Kronen, verglichen mit dem gestrigen Schlusskurs von 106,10 Kronen.
Der Verkauf brachte den Eigentümern rund 5 Milliarden Kronen ein.
Nach dem Verkauf wird der Anteil von Nordic Capital über Gesellschaften 51,6 Prozent der Aktien betragen, während Sampoes Beteiligung bei 12,95 Prozent liegt.
Gestern wurde bekannt, dass die Eigentümer genau 50 Millionen Aktien, entsprechend zehn Prozent des Kapitals, der Spezialbank Noba Bank im Rahmen eines sogenannten beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens an institutionelle Investoren verkaufen wollten.
Bemerkenswert war, dass der Verkauf vor Ablauf der Sperrfrist erfolgen sollte, die eigentlich erst am 25. März dieses Jahres endet. Laut Nordic Capital wird die vorzeitige Veräußerung durch “Investoren, die mehr Aktien von Noba kaufen wollen, und den Wunsch, die Liquidität der Aktie durch den erhöhten freien Handel zu steigern”, angetrieben.
Gleichzeitig gibt Nordic Capital-Partner Christopher Ekdal an, dass der Verkauf unter anderem durch die “starke Kursentwicklung” von Noba motiviert sei, berichtet Dagens industri.
Der Chefjurist der Aktiensparer, Sverre Linton, äußert sich kritisch zu dem Verkauf und sagt gegenüber Di, dass die Großaktionäre “vielleicht der Meinung sind, dass die Aktie auf wackelig hohen Niveaus gehandelt wird und Gewinne sichern wollen, weil sie sich nicht sicher sind, ob die Aktie noch so hoch steht, wenn die Sperrfrist eigentlich abläuft”.
Noba Banks Großaktionäre haben nun 50 Millionen Aktien verkauft – entsprechend 10 Prozent des Aktienkapitals
Veröffentlicht am 11.02.2026 um 08:48
Finwire
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Übersetzt von MarketScreener
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