Saisonal bereinigt sanken die mittleren Hauspreise im Vergleich zum März um 0,5 % und lagen damit um 0,6 % unter dem Vorjahreswert, so die Daten des REINZ. Die landesweiten Immobilienverkäufe gingen gegenüber März um 2,1 % zurück und verzeichneten im Jahresvergleich ein Minus von 7 %.
Druck durch Lebenshaltungskosten belastet Käufer
'Der April markiert das erste deutliche Anzeichen dafür, dass das kombinierte Gewicht der Lebenshaltungskosten - höhere Treibstoffkosten, Lebensmittelpreise, Versicherungen und Grundsteuern - begann, die Kaufentscheidungen massgeblich zu beeinflussen', hiess es im Bericht.
'Die Käufer bleiben aktiv, agieren jedoch besonnen und reagieren eher auf den Druck der Lebenshaltungskosten, anstatt sich ganz vom Markt zurückzuziehen', wurde hinzugefügt.
Laut REINZ könnte sich der Fokus am Immobilienmarkt verschieben: Weg von der Hoffnung auf Senkungen des Leitzinses, die die Erholung im letzten Jahr stützten, hin zur Möglichkeit einer Anhebung in diesem Jahr, da die jährliche Inflation weiterhin über dem Zielkorridor der Zentralbank liegt.
Neuseelands Inflationsrate lag im ersten Quartal bei 3,1 % und damit leicht über dem jährlichen Inflationsziel der Zentralbank von 1 % bis 3 % auf mittlere Sicht.
Nachdem die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) den Leitzins seit Dezember bei 2,25 % belassen hatte, signalisierte sie im April, dass sie entschlossen handeln wird, sollte sich die Inflation beschleunigen. Zudem warnte sie davor, dass der Konflikt im Nahen Osten die Inflation anheizen und das Wachstum bremsen könnte.
Die Märkte wetten derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % auf eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt bei der RBNZ-Sitzung Ende dieses Monats sowie auf drei solcher Schritte bis zum Ende dieses Jahres.
























