Der Defiance Retail Kings ETF wird ein aktiv gemanagtes Portfolio aus 30 bis 50 Aktien umfassen, von denen das Team glaubt, dass sie für selbstbestimmte Privatanleger attraktiv sind, die auf der Suche nach renditestarken und dynamischen Anlagemöglichkeiten sind.
Die Initiatoren des ETFs betonen, dass der Fonds nicht darauf abzielt, die neuesten Schwankungen im Meme-Stock-Universum einzufangen. Diese sind gekennzeichnet durch spektakuläre Kursrallyes und ebenso starke Einbrüche bei zuvor wenig gehandelten Small-Cap-Unternehmen, die das Interesse von Finanzinfluencern in den sozialen Medien auf sich gezogen haben.
„Das sind Unternehmen, von denen wir glauben, dass sie auch in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren bestehen werden und denen eine neue Generation von Anlegern mit besonderem Interesse folgt“, sagte Sylvia Jablonski, Chief Investment Officer von Defiance.
Das Anfangsportfolio umfasst Unternehmen wie Micron, Palantir Technologies und Robinhood, einen Broker, der sich an diese selbstbestimmten Trader richtet. Zu den weiteren Beteiligungen zählt Oklo, ein Hersteller von kleinen Kernreaktoren, der als Möglichkeit gilt, vom KI-Boom und dem daraus resultierenden Anstieg der Stromnachfrage zu profitieren. Die Aktie ist in den vergangenen 12 Monaten um 170% gestiegen.
Die wachsende Bedeutung der Anlegergruppe, deren Interessen Defiance und Futurum Equities abbilden wollen und die sie auch als logische Käufer des neuen ETFs sehen, wurde in den jüngsten Turbulenzen an den Märkten besonders deutlich.
Laut dem jüngsten Bericht von JPMorgan Chase-Analysten, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, flossen in der Woche bis Mittwoch 12,9 Milliarden US-Dollar in US-Aktien und Fonds – fast doppelt so viel wie der Zwölfmonatsdurchschnitt von 6,7 Milliarden US-Dollar pro Woche. Besonders stark war die Kaufaktivität am Dienstag, wie ein Bericht von Vanda Research vom Mittwoch zeigt: An diesem Tag wurden Käufe im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar registriert, obwohl die Kurse fielen. Dies war laut Unternehmen der stärkste Tag bei Nettokäufen durch Privatanleger seit Oktober letzten Jahres.




















