Navigator Holdings Ltd. gab bekannt, dass das Unternehmen am 14. Juli 2025 ein Joint Venture mit Amon Maritime eingegangen ist. Im Rahmen des Joint Ventures wird Navigator rund 80 % der norwegischen Gemeinschaftsfirma Navigator Amon Shipping AS übernehmen, während Amon Maritime etwa 20 % hält, vorbehaltlich der Investitionsbedingungen.

Das Joint Venture plant den Bau von zwei neuen, mit Ammoniak betriebenen Flüssiggastankern mit einer Kapazität von 51.530 Kubikmetern (die Schiffe), die ebenfalls in der Lage sein werden, Flüssiggas (LPG) zu transportieren.

Das Joint Venture hat Verträge mit Nantong CIMC Sinopacific Offshore & Engineering Co. Ltd. über den Bau der Schiffe abgeschlossen. Die Auslieferungen sind für Juni bzw. Oktober 2028 vorgesehen, bei einem durchschnittlichen Preis von 84 Millionen US-Dollar pro Schiff. Besonders hervorzuheben ist, dass jedes der Schiffsprojekte einen Investitionszuschuss in Höhe von 90 Millionen NOK (ca. 9 Millionen US-Dollar) von der norwegischen Regierungsagentur Enova erhalten hat.

Es wird erwartet, dass das Joint Venture den Großteil des Kaufpreises der Schiffe durch Bankfinanzierungen abdecken wird, während der verbleibende Teil durch Kapitalbeiträge von Navigator und Amon Maritime aufgebracht werden soll. Navigator plant, seinen Anteil an den Kapitalbeiträgen aus vorhandenen Barmitteln zu finanzieren. Diese Investitionen werden voraussichtlich ergebnissteigernd für das Unternehmen sein.

Nach der Auslieferung an das Joint Venture, vorbehaltlich üblicher Bedingungen, werden die Schiffe jeweils im Rahmen langfristiger Zeitcharterverträge mit einem führenden Unternehmen der Branche betrieben, und zwar für einen Zeitraum von fünf Jahren ab Auslieferung.