Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 

XETRA-SCHLUSS/Schwach - Omikron-Sorgen dominieren

30.11.2021 | 18:04

FRANKFURT (Dow Jones)--Abwärts ist es am Dienstag mit dem DAX gegangen, wobei der Index im Verlauf mit der wechselnden Nachrichtenlage rund um die Virusvariante Omikron mal mehr und mal weniger tief im Minus lag. Auslöser waren Aussagen vom CEO von Moderna, der eine deutlich geringere Wirksamkeit der Impfungen gegen die Omikron-Variante sieht. Dies schürte weiter Sorgen vor neuen Lockdowns und einer erneuten Abschwächung der Wirtschaft. Hauptverlierer war der Reisesektor - Lufthansa verloren 2,5 Prozent.

Auf der Negativsseite kam noch ein historischer Anstieg der Inflation in Europa um 4,9 Prozent und ein deutlicher Rückgang im Chicago-Einkaufsmanager-Index dazu. Der DAX gab 1,2 Prozent auf 15.100 Punkte nach.

Belastend wirkte auch, dass US-Notenbankchef Jerome Powell Spekulationen über ein möglicherweise langsameres Tempo bei der Straffung der Geldpolitik einen Dämpfer erteilte und sogar eine Beschleunigung in Aussicht stellte angesichts der beharrlich hohen Inflationsraten. Das kam zumindest einigen Finanzwerten zugute. Unter anderem gaben Deutsche Bank nur um 0,2 Prozent nach.

Händler gehen auch in den kommenden Tagen von erhöhter Volatilität am Markt aus. Die unsichere Lage dürfte noch eine Woche bis zehn Tage anhalten, meinte Kapitalmarktstratege Martin Lück von Blackrock. Mit Blick auf 2022 erwartet Anlagestratege Ulrich Stephan von der Deutschen Bank aber ein anhaltendes Gewinnwachstum der Unternehmen. Dies dürfte den DAX auf bis zu 17.000 Punkte treiben.

Am Dienstag gaben die meisten DAX-Titel aber zunächst einmal nach. Einzeltitel wie Deutsche Post, Telekom, SAP und andere büßten bis zu rund 3 Prozent ein. Nur Sartorius stiegen um 4,7 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Anleger setzten darauf, dass die Testkapazitäten wegen der Omikron-Variante wieder hochgefahren werden müssen. Auch bei Synlab ging es weiter nach oben um knapp 1 Prozent.

Siemens fielen um 2,3 Prozent, teils auch durch Umschichtungen, nachdem er Wettbewerber Schneider Electric mit neuen Zielsetzungen gefiel. Verbio verteuerten sich nach einer kräftigen Prognoserhöhung um 4,3 Prozent.

 
INDEX          zuletzt  +/- %  +/- % YTD 
DAX          15.100,13  -1,2%    +10,07% 
DAX-Future   15.058,00  -1,4%    +10,45% 
XDAX         15.063,05  -1,8%    +10,20% 
MDAX         33.890,75  -0,5%    +10,05% 
TecDAX        3.838,55  -0,1%    +19,48% 
SDAX         16.227,87  -1,0%     +9,91% 
zuletzt      +/- Ticks 
Bund-Future     172,44    +51 
 
 
Index   Gewinner  Verlierer  unv.  Umsatz Mio Euro  Mio Aktien  Vortag 
DAX            6         34     0          8.584,3       152,6    95,7 
MDAX          16         32     2          1.415,8        93,6    60,5 
TecDAX         9         20     1          2.270,5        78,3    34,0 
SDAX          17         51     2            457,6        22,9    12,3 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/gos

(END) Dow Jones Newswires

November 30, 2021 12:03 ET (17:03 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DEUTSCHE LUFTHANSA AG -2.59%6.909 verzögerte Kurse.11.80%
DEUTSCHE POST AG -2.94%52.47 verzögerte Kurse.-7.20%
DEUTSCHE TELEKOM AG -1.43%16.086 verzögerte Kurse.-1.31%
SAP SE -1.45%121.2 verzögerte Kurse.-2.96%
SARTORIUS AG -1.48%400 verzögerte Kurse.-19.84%
SIEMENS AG -1.62%144.52 verzögerte Kurse.-5.34%
SYNLAB AG -0.48%20.78 verzögerte Kurse.-10.77%
VERBIO VEREINIGTE BIOENERGIE AG -4.82%50.4 verzögerte Kurse.-16.42%
Aktuelle Nachrichten "Märkte"
21.01.NACHBÖRSE/XDAX -0,9% auf 15.462 Pkt - Siemens Energy stabilisiert
DJ
21.01.Aktien New York Schluss: Raus aus Aktien - Netflix schockt Anleger
DP
21.01.MÄRKTE USA/Wall Street weiter auf Talfahrt - Netflix brechen ein
DJ
21.01.Aktien New York: Ausverkauf geht weiter - Netflix schockt Anleger
AW
21.01.MÄRKTE USA/Wall Street bleibt auf Talfahrt
DJ
21.01.Aktien Osteuropa Schluss: Auf breiter Front abwärts
DP
21.01.Aktien Europa Schluss: Herbe Verluste - Netflix verhagelt die Stimmung
DP
21.01.Aktien Schweiz Schluss: Talfahrt zum Wochenende noch beschleunigt
AW
21.01.Aktien Frankfurt Schluss: Ausverkaufsstimmung zum Wochenende
DP
21.01.MÄRKTE EUROPA/Sehr schwach - Zinsängste und Unternehmensnachrichten belasten
DJ
Aktuelle Nachrichten "Märkte"