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WOCHENEND-ÜBERBLICK/Unternehmen/2. und 3. Juli 2022

03.07.2022 | 17:31

Nachfolgend die wichtigsten Unternehmensnachrichten

vom Wochenende:

EY: Kein deutsches Unternehmen unter den 100 wertvollsten der Welt 

Der Kursrutsch an den Weltbörsen hat Billionenwerte vernichtet. Die Marktkapitalisierung der 100 teuersten Unternehmen der Welt sank im Verlauf des ersten Halbjahres um 17 Prozent bzw. 6,1 Billionen Dollar, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY ermittelt hat. Der Erdölkonzern Saudi Aramco sei nun mit einem Börsenwert von 2,3 Billionen Dollar das teuerste Unternehmen der Welt - vor Apple, so EY. Europäische Unternehmen schafften es nicht unter die weltweiten Top 10, das wertvollste europäische Unternehmen ist Nestle. Deutschland ist erstmals seit Beginn der EY-Erhebungen 2006 nicht mehr in den Top 100 vertreten. SAP rangiert mit Rang 113 am weitesten vorne.

Personalmangel: Tausende Flüge in den USA gestrichen oder verspätet 

Am langen Wochenende zum Unabhängigkeitstag herrscht in den USA Chaos im Flugverkehr. Allein am Samstag wurden infolge der Personalknappheit bis zum Nachmittag (Ortszeit) mehr als 600 Flüge gestrichen, wie die auf Flugverbindungen spezialisierte Website flightaware.com berichtete. Weitere mehr als 3.300 Flüge waren am Samstag verspätet. Bereits am Freitag waren der Website zufolge 587 US-Flüge gestrichen worden. Auch für den Sonntag zeichnete sich ab, dass erneut viele Passagiere an den Airports festsitzen würden - bereits mehr als 100 Flüge wurden abgesagt.

Streiks: Zahlreiche Flüge in Spanien und in Paris gestrichen 

Inmitten der Ferienzeit sind wegen eines Streiks des spanischen Kabinenpersonals bei den Billig-Airlines Easyjet und Ryanair am Samstag 15 Flüge von und nach Spanien ausgefallen. Bei 175 weiteren Spanien-Flügen kam es zu Verspätungen, wie die Gewerkschaften mitteilten. Bei Ryanair soll demnach an zwölf weiteren Tagen gestreikt werden. Auch auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle wurden Dutzende Flüge gestrichen.

Verbraucherministerium droht mit Prüfung von Vorkassepraxis bei Flügen 

Das Verbraucherschutzministerium stellt das Prinzip der Vorkasse bei Flugbuchungen infrage. "Normalerweise müssen Verbraucher eine Leistung erst bezahlen, wenn sie auch erbracht wurde", sagt eine Ministeriumssprecherin Welt am Sonntag. Bei Flügen hätten sie umgekehrt den Ärger, sich um die Rückerstattung kümmern zu müssen, wenn der Flug ausfällt. Hintergrund ist das derzeitige Chaos auf deutschen Flughäfen mit hunderten gestrichenen Flügen, die von den Verbrauchern bezahlt wurden.

Deutsche Bahn profitiert von Chaos auf Flughäfen 

Die Deutsche Bahn profitiert massiv von den schlimmen Zuständen auf den Flughäfen. Ihre Sprinterzüge sind entlang der innerdeutschen Flugstrecken zu 40 Prozent stärker ausgebucht - viele Tickets kaufen die Airlines als Ersatz für gestrichene Flüge. "Immer mehr Menschen nutzen in der aktuellen Lage innerdeutsch die Bahn statt den Flieger", bestätigte ein Bahn-Sprecher dem Spiegel.

Porsche will weiter Verbrennungsmotoren bauen 

Porsche will sich von einem möglichen Verbrenner-Aus im Jahr 2035 nicht von Bau weiterer Verbrennungsmotoren abbringen lassen. "Porsche setzt auf ein Doppel-E: E-Mobilität und eFuels. Die E-Mobilität hat für uns höchste Priorität", sagte Porsche-Chef Oliver Blume Bild am Sonntag.

Commerzbank-Vizechefin: Höherer Zins sofort positiv für Gewinn 

Die Commerzbank verspricht ein Ende der Strafzinsen, sobald die EZB im Juli Ernst macht mit der Zinswende. "Sobald die EZB handelt, werden wir das Verwahrentgelt anpassen", kündigte Bettina Orlopp, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Focus Money an. Ein höherer Zins wirke sich sofort positiv für den Gewinn der Bank aus. "Bereits zu den Bedingungen von Ende März werden wir einen Mehrertrag von 100 Millionen Euro in diesem Jahr erzielen. Die günstige Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, wir rechnen mit hohen dreistelligen Millionenbeträgen an zusätzlichem Zinsüberschuss."

Lufthansa fordert Einsatz von modernerer Scanner-Technik 

Die Deutsche Lufthansa lehnt eine Öffnung der Priority-Schlangen am deutschen Flughäfen für alle Passagiere ab und fordert den Einsatz von modernerer Scanner-Technik bei den Sicherheitskontrollen. "Es gibt hochmoderne Technik, die die Sicherheitskontrollen deutlich beschleunigen würde. Stattdessen ist an den Flughäfen in Deutschland zumeist ältere Technik im Einsatz", sagte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser Bild am Sonntag.

Facebook-Chef Zuckerberg mit drastischer Warnung an Mitarbeiter 

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat sich mit einer verschreckenden Botschaft an die Mitarbeiter gewandt. Das Unternehmen stehe vor einem der "schlimmsten Abschwünge, die wir in der jüngeren Geschichte erlebt haben", der ein Herunterfahren von Einstellungen und Ressourcen erforderlich machen werde. Die düstere wirtschaftliche Warnung wurde laut einem Bericht der New York Times während einer internen Videokonferenz am Donnerstag für die 77.800 Mitarbeiter der Facebook-Mutter ausgesprochen.

Tesla-Auslieferungen im Monatsvergleich gesunken 

Die Fahrzeugauslieferungen von Tesla sind zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren im Vergleich zum Vorquartal gesunken. Der Elektroautohersteller lieferte per Ende Juni 254.695 Fahrzeuge aus, gegenüber 310.048 im Vorquartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal des vergangenen Jahres, in dem Tesla 201.304 Fahrzeuge auslieferte, stiegen die Auslieferungen damit aber um rund 27 Prozent. Analysten hatten laut Factest für das zweite Quartal eine Stückzahl von rund 264.000 Fahrzeuge prognostiziert.

Google will Standortdaten von US-Abtreibungskliniken künftig löschen 

Google will künftig die Standortdaten von Nutzerinnen und Nutzern löschen, die Abtreibungskliniken, Frauenhäuser und andere intime Orte in den USA besucht haben. Der Technologie-Konzern reagiert mit der Ankündigung auf das Abtreibungsurteil des Obersten Gerichtshofs der USA. Aktivisten und Politiker hatten Google und andere Technologiekonzerne nach dem Urteil aufgefordert, den Standortverlauf und andere sensible Nutzerdaten nicht mehr zu speichern, damit sie von den Behörden nicht für Ermittlungen zu Schwangerschaftsabbrüchen genutzt werden können.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos

(END) Dow Jones Newswires

July 03, 2022 11:30 ET (15:30 GMT)

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